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Gossauer zu Gast in Gossau: An der Bundesfeier tauschten die St. Galler und die Zürcher Gemeinde Verwechslungsgeschichten aus

Fussballer fahren in die falsche Gemeinde, Bewilligungen werden bei der falschen Behörde beantragt. Solche Geschichten brachte der Besuch der Zürcher Gemeinde Gossau bei ihrer Namensbase zu Tage.
Manuela Bruhin
Jodelmusik durfte an Bundesfeier nicht fehlen. (Bild: Manuela Bruhin)

Jodelmusik durfte an Bundesfeier nicht fehlen. (Bild: Manuela Bruhin)

Gossauer, wohin das Auge reicht. An der Bundesfeier am Dienstag konnte Stadtpräsident Wolfgang Giella das Publikum getrost «verallgemeinern», denn: «Ich denke, mit ‹liebe Gossauer› fühlen sich für einmal alle angesprochen.» Den Auftakt des Abends bildeten die Gossauer Lichtkläuse. Es folgten Jodlerstücke, Marschmusik und andere Darbietungen. Trotz des ausserordentlich warmen Wetters war der Fürstenlandsaal gut besucht. Sehr zur Freude von Wolfgang Giella – denn schliesslich war er im Vorfeld besorgt gewesen, dass aufgrund des Feuerwerkverbots allfällige Gäste der Feier fernbleiben könnten. «Ich bin froh, ist es nun anders gekommen», erklärte er in seiner Ansprache. Schliesslich wolle man dem Publikum aufzeigen, worin die Gemeinsamkeiten und Gegensätze der beiden Gemeinden liegen.

Zürich oder St. Gallen?

Verwechslungen – davon kann Gossaus Kommunikationsbeauftragter Urs Salzmann ein Lied singen. Da beide Gemeinden gleich heissen, trudeln gelegentlich falsche Briefe, Telefonate oder E-Mails bei der Stadt Gossau ein, welche eigentlich an die Zürcher Gemeinde adressiert wären. «Für eine der witzigsten Verwechslungen sorgten vor einigen Jahren zwei Studenten, die für die Caritas eine Strassensammlung durchführen und auf der Stadtkanzlei die bestellte Bewilligung abholen wollten», erinnert sich Salzmann. Die Mitarbeiterinnen hätten jedoch von nichts gewusst. «Der Anruf der Sammler bei der Auftraggeberin hat Klarheit geschaffen: Ihr Sammelort war die Gemeinde Gossau im Kanton Zürich.»

Ähnlich ergeht es der Zürcher Gemeinde Gossau. «Ich höre immer wieder solche Verwechslungsgeschichten», sagt Gemeindepräsident Jörg Kündig. «Junioren eines Stadtzürcher Fussballclubs fuhren nach Gossau SG, weil sie dort einen Match hätten – im Zürcher Oberland wartet man vergeblich auf sie.» Selbst ein Tour-de-Suisse-Tross habe sich einmal verirrt. «Wir warteten auf das Eintreffen der Lastwagen. Plötzlich ein Anruf: Wo seid ihr, wir stehen vor dem Restaurant Bahnhöfli in Gossau – und niemand ist da. Wir standen auch vor dem ‹Bahnhöfli› – aber in Gossau ZH.» Auch bei geschäftlichen Besprechungen gäbe es solche Begebenheiten. Dies ging laut Kündig sogar so weit, dass die Weisung erteilt wurde, Gossau ZH immer mit dem Zusatz ZH zu schreiben. (mbr)

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