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Interview

Gossauer Sportlerwahl ein Erfolg: «Beim Voting haben 1400 Menschen mitgemacht»

Die IG Sport Region Gossau will Ende Mai in drei Kategorien ausserordentliche Leistungen regionaler Sportler und Teams auszeichnen. Die Sieger werden dabei von einer Fachjury und einem Bevölkerungsvoting bestimmt. Der Grund für diese Aufteilung ist eine Mutter eines ehemaligen Siegers, sagt Norbert Thaler, Leiter der Fachstelle Sport der Stadt Gossau.
Tim Naef

Rund einen Monat konnte die Bevölkerung in drei Kategorien abstimmen. Hat sie diese Chance auch genutzt?

Norbert Thaler: Das kann man so sagen. Es haben rund 1400 Leute abgestimmt. Das ist mehr als ein Drittel als noch im vergangenen Jahr.

Diese Stimmen zählen aber nur zur Hälfte.

Genau. Nebst den Stimmen aus der Bevölkerung werden die Sieger zu 50 Prozent von einer Fachjury bestimmt.

Weshalb diese Aufteilung?

Mit der Fachjury haben wir eine objektive und sportliche Bewertung der Leistungen. Bei der Bevölkerungsabstimmung steht eher die emotionale Verbundenheit im Vordergrund. Der Grund für die Aufteilung ist sehr amüsant.

Norbert Thaler, Leiter Fachstelle Sport der Stadt Gossau. (Bild: pd)

Norbert Thaler, Leiter Fachstelle Sport der Stadt Gossau. (Bild: pd)

Und der wäre?

Früher wurde der oder die Siegerin durch eingereichte Zeitungstalons ermittelt. An einer früheren Wahl sammelte eine Mutter eines nominierten Sportlers bei einer Zeitungssammlung unzählige Talons und reichte diese auch ein. Sie können sich vorstellen wer mit grossem Abstand gewonnen hat.

Dann bringt die Fachjury die Objektivität ins Voting?

Genau. Zudem ist die Fachjury sehr heterogen aufgestellt. Sie besteht aus Politikern, Sportlern aber auch Medienschaffenden und Sportlehrern. Dadurch soll die Bewertung noch objektiver sein.

Die Nominierten

Kategorie Nachwuchs: Radsportler Nicolò de Lisi, der Judoka Janik Fischer und die Skifahrerin Sarah Zoller.

Erwachsenenkategorie: Sportschützin Andrea Brühlmann, Laufsportler Thomas Hess und Thriathlet André Weber.

Kategorie Team: Zweite Handballmannschaft von Fortitudo Gossau, die Sportschützen Gossau und die Kunstturnerinnen des TZ Fürstenlad.

Dennoch dürfte es schwierig sein, die Leistungen eines Sportschützen und eines Fussballers objektiv zu vergleichen.

Sie sprechen ein grundlegendes Problem an. Da wird wohl jeder Juror eine eigene Lösung parat haben. Wir geben zwar kein Raster vor, zwei Kriterien gibt es aber trotzdem.

Zwei Kriterien?

In der Tat. Zum einen soll darauf geachtet werden, ob die jeweilige Sportlerin oder Sportler einer Nationalmannschaft angehört. Zum anderen soll der Trainingsaufwand ein gewichtiges Kriterium sein. Zudem spielt die Sportart eine Rolle.

Wie meinen Sie das?

Es ist einfacher in die Nationalmannschaft der Schweizer Bogenschützen zu kommen, als in die Schweizer Fussball-Nati.

Preisverleihung findet während Mult-Fest statt

Die Preisverleihung wird am 31. Mai um 19 Uhr im Rahmen des Mult-Fests des TSV Fortitudo durchgeführt.

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