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Gossauer sollen Strom sparen

Flig-Stadtparlamentarier David Mathis will, dass Gossau wie Rorschacherberg einen Wettbewerb zum Stromsparen lanciert.
Jeder Haushalt berge Einsparpotenzial, sagt David Mathis von der Flig. (Peter Bieri /Keystone)

Jeder Haushalt berge Einsparpotenzial, sagt David Mathis von der Flig. (Peter Bieri /Keystone)

Durch haushälterischen Einsatz von Strom und dem daraus rückläufigen Verbrauch könne Gossau noch unabhängiger von ausländischen Energielieferanten werden als bisher. 2017 wurde 60,2 Prozent des Stroms in Gossau von Schweizer Produzenten bezogen. Zudem werde beim Verbraucher das Umweltbewusstsein geschärft, sobald dieser beginne, bewusster auf den eigenen Umgang mit Strom zu achten. Nebenbei könnten so auch Kosten eingespart werden. Dieser Meinung ist David Mathis von der Flig. Der Stadtparlamentarier hat am Mittwoch eine Einfache Anfrage eingereicht.

Jeder Haushalt berge Einsparpotenzial, wie dies unter anderem anhand des Stand-by-Stroms gezeigt werden könne, schreibt Mathis. So liege etwa das jährliche Einsparpotenzial bei einem TV Altgerät im Stand-by-Modus bei rund 30 Gigawattstunden und bei einer Stereoanlage bei knapp 250 Gigawattstunden.

Dem Gold-Label ein Stück näher

Mathis will, dass sich Gossau die Gemeinde Rorschacherberg zum Vorbild nimmt. Wie im «Tagblatt» vom 9. Januar zu lesen war, hat Rorschacherberg versucht, seine Einwohner mit einem Wettbewerb zum Stromsparen zu animieren. Dabei haben von den 2700 Haushalten 30 mitgemacht, wobei von diesen 21 das vorgegebene Ziel (Fünf Prozent tiefere Stromkosten) erreichen konnten. Rorschacherberg wird den Wettbewerb 2019 wiederholen und den Gewinn von der Anzahl Teilnehmenden abhängig machen. Es werden pro eingesparte Kilowattstunde Strom zehn Rappen bis maximal 3000 Franken in einen Gewinntopf einbezahlt und daraus Preise an die Teilnehmer gesponsert.

«Diese relativ einfach umzusetzende Massnahme wäre für interessierte Teilnehmer sowie auch für die Stadt Gossau spannend», heisst es im Vorstoss. Die Teilnehmer würden mit dem optimierten Stromverbrauch Geld sparen und Gossau wäre ihrem einst selbst vorgegebenen Ziel «Gossau – eine Gold-Label Energiestadt» ein Stück näher.

Der Stadtparlamentarier bittet den Stadtrat daher, ihm drei Fragen zu beantworten. Zum einen will Mathis wissen, ob er bereit sei, in Gossau einen solchen «Stromwettbewerb» zu lancieren. Weiter möchte er erfahren, wann ein erster und allenfalls ein weiterer Wettbewerb in Gossau durchgeführt werden könnte. Zudem will er wissen, welche konkreten Massnahmen der Stadtrat in den nächsten zwei bis drei Jahren geplant habe, um den Stromverbrauch in den Gossauer Haushalten zu reduzieren. (woo)

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