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Gossauer Friedhofgebäude wird ab August erneuert

Das Gebäude auf dem Friedhof Hofegg in Gossau wird im Sommer für
zwei Millionen Franken erneuert. Während der Bauzeit werden Provisionen genutzt.
Perrine Woodtli
Das Friedhofgebäude mit der offenen Abdankungshalle. (Bild: Perrine Woodtli)

Das Friedhofgebäude mit der offenen Abdankungshalle. (Bild: Perrine Woodtli)

Das über 40 Jahre alte Gebäude auf dem Friedhof Hofegg bedarf einer Auffrischung. Die Stadt Gossau erneuert das Gebäude daher für rund zwei Millionen Franken. Anfang November hatte das Stadtparlament den Kredit genehmigt. Bis vergangene Woche lag das Projekt während zweier Wochen öffentlich auf. Einsprachen sind laut Yvo Lehner, Leiter des Hochbauamts, keine eingegangen.

Personal zügelt in Container

Die nächsten Schritte seien nun die Bauausschreibung und die Ausführungsplanung. Beide sind laut Lehner bereits in Arbeit. Geplant ist der Baustart Anfang August nach den Sommerferien. Gerechnet werde mit einer Bauzeit von acht Monaten, so dass Ende März 2020 die Arbeiten abgeschlossen werden können, sagt Lehner.

Während der Bauzeit wird für die Friedhofmitarbeiter ein Container aufgestellt, in dem sie sich unter anderem umziehen können. Auch für die Aufbahrungsräume muss ein Provisorium her. «Die Aufbahrung wird während der Bauzeit in St.Gallen stattfinden», sagt Lehner. «Auf welchem Friedhof wird derzeit noch besprochen.»

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Erneuerung der Aufbahrungsräume des Friedhofgebäudes. Aus den kühlen und nüchternen Räumen sollen dank neuer Holzmöbel, neuen Anstrichen und Böden sowie gedimmten Licht «würdevolle Räume» werden, heisst es in der Vorlage. Ersetzt werden müssen unter anderem Heizung, Lüftung sowie Türen und Fenster. Weiter erhält das Personal eigene Toiletten und einen Pausenraum.

Für die offene Abdankungshalle ist zudem ein mobiler Wetterschutz geplant, da diese nur teils vor Wind und Regen geschützt ist. Laut Lehner wird es voraussichtlich eine Lösung aus Glas. Auch neue Handläufe werden angebracht und eine behindertengerechte Rampe gebaut. Am Gebäudecharakter soll nur wenig geändert werden.

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