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Gossau: Migros Ostschweiz erweitert trotz Stellenabbau

Die Migros Ostschweiz stockt derzeit ihre Betriebszentrale in Gossau auf. Zudem hat sie ein Grundstück gekauft, um die Zentrale zu erweitern. Daran ändert auch der Abbau von 90 Arbeitsplätzen nichts.
Perrine Woodtli
Das Gebäude B der Betriebszentrale. (Bild: Urs Bucher (14. Juni 2019))

Das Gebäude B der Betriebszentrale. (Bild: Urs Bucher (14. Juni 2019))

Die Migros Ostschweiz streicht 90 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Gossau. Das hat die Genossenschaft am Montag mitgeteilt. Begründet wird der Stellenabbau mit dem Ziel, finanziell gesund bleiben zu wollen: Die Migros Ostschweiz schreibt schwarze Zahlen. Das soll so bleiben. Das Marktumfeld werde sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen, teilte Geschäftsleiter Peter Diethelm mit. «Wir sind heute finanziell gesund und wollen das auch bleiben. Daher müssen wir Kräfte konzentrieren und unsere Effizienz erhöhen.»

In der Betriebszentrale in Gossau sind rund 1130 Mitarbeitende beschäftigt. Wie vielen tatsächlich gekündigt wird, ist noch offen. Klar ist hingegen: Die bekanntgegebenen Massnahmen zur Senkung der Zentralkosten sollen bis ins Jahr 2022 umgesetzt werden.

Momentan wird die Betriebszentrale erweitert. Das Gebäude B wird um ein Geschoss aufgestockt. Auf 4000 Quadratmeter führt die Migros Büroflächen, die auf drei Standorte verteilt sind, zusammen. Doch benötigt die Migros die zusätzliche Etage und den Platz überhaupt noch? Migros-Sprecher Andreas Bühler führt aus, dass mit der Aufstockung und der Integration der Aussenstandorte viele Arbeitsabläufe vereinfacht werden können. «Diese Massnahme bringt einen Effizienzgewinn und ist trotz Stellenabbau sinnvoll.»

Noch keine konkreten Ausbaupläne vorhanden

Die Migros Ostschweiz spurt aber auch andere Erweiterungen vor. 2015 hat sie ein angrenzendes Grundstück an der Industriestrasse gekauft. Weil die Migros somit die Möglichkeit hat, am Standort der Betriebszentrale zu bauen, hat sie im Mai das Gebiet Sommerau Nord in Gossau an Roman Aepli verkauft.

Der aktuelle Stellenabbau hat laut Andreas Bühler auch auf den Bedarf an dieser Reservefläche keine Auswirkungen. «Mit dem angrenzenden Grundstück und den verfügbaren Flächen können wir die Entwicklung und Erweiterung der Betriebszentrale auf lange Frist sicherstellen», sagt Bühler. Das Grundstück werde seit dem Kauf 2015 für logistische Zwecke genutzt. Ob Stellenabbau oder nicht: Ans Bauen wird momentan sowieso nicht gedacht. Spruchreife Pläne für eine Erweiterung der Betriebszentrale gebe es noch keine.

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