Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Keine Elternberaterin mehr: Goldach kauft Beratung ein

Der Goldacher Gemeinderat organisiert die Jugend- und Familienberatung neu. Die Leistungen würden sich so eher am Bedarf orientieren.
Sheila Eggmann
Die Familienberaterin in Goldach hat gekündigt. (Bild: PD)

Die Familienberaterin in Goldach hat gekündigt. (Bild: PD)

Seit Ende Juli ist in der Gemeinde Goldach keine Jugend- und Familienberaterin mehr angestellt. Die bisherige, Isabelle Sprenger, hat ihre Stelle gekündigt, um eine neue Herausforderung anzunehmen, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. Ihr Posten werde nicht neu besetzt. «Der Gemeinderat hat beschlossen, vor einer Neuausschreibung der Stelle Alternativen zu prüfen, um diese Dienstleistung ohne Neuanstellung auch weiterhin anzubieten», heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Jugend- und Familienberatung wird neu vom Schulpsychologischen Dienst des Kantons St.Gallen (SPD) übernommen. «Die Gemeinde würde die Beratung stundenweise nach Bedarf einkaufen.» Aktuell würden noch abschliessende Verhandlungen mit dem SPD laufen.

Gemeindeschreiber Richard Falk sagt zum Entscheid:

«Die Gemeinde beschränkt sich auf das, was ihre Aufgabe ist.»

Sprenger hätte auch die Ausbildung gehabt, um Therapien anzubieten, und hat dies auch getan. In Zukunft werde sich die Gemeinde aber nur auf die Beratungsfunktion beschränken. «Falls Therapien notwendig sind, wird auf eine Therapeutin oder einen Therapeuten verwiesen.» Ausserdem wisse man aus Erfahrung, dass es schwierig sei, die Stelle neu zu besetzen und in Stellenprozente zu fassen. Mit der neuen Lösung könne man bedarfsgerecht handeln. Ein weiterer Grund: «Es gibt gewisse Themen, bei denen die Betroffenen wünschen, nur von einem Mann oder einer Frau beraten zu werden. Auch darauf können wir bei der neuen Lösung besser eingehen.»

Kosten sind schwer abzuschätzen

Verspricht sich der Gemeinderat tiefere Kosten für die Beratung? «Nicht unbedingt», sagt Falk. Es sei schwer, Prognosen zu machen. «Der Fokus liegt nicht darauf, Geld einzusparen.» Falls es aber viel teurer kommen werde, hätte man natürlich die Möglichkeit, wieder auf das alte System zu wechseln.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.