Goldacher Zentrumsentwicklung: Eine Einsprache ging doch noch ein

Beinahe freute sich der Goldacher Gemeinderat zu früh. Eine Einsprache ging innert der Frist bei der Verwaltung gegen die Zentrumsentwicklung ein. Der Rat belohnte im Vorfelde jene, die auf eine Einsprachen verzichten.

Jolanda Riedener
Drucken
Teilen
Das Industriegleis wird aufgehoben und ebnet den Weg für die Mühlegutstrasse. (Bild: Tino Dietsche)

Das Industriegleis wird aufgehoben und ebnet den Weg für die Mühlegutstrasse. (Bild: Tino Dietsche)

Bis zum 12. Dezember hat die Gemeinde Goldach die Pläne zur Zentrumsentwicklung öffentlich aufgelegt. Genau am letzten Tag der 30-tägigen Frist, ging dann aber doch noch eine Einsprache gegen die Verlängerung der Mühlegutstrasse, die Gestaltung des Dorfplatzkreisels und die Realisierung des Bushofes ein.

«Der Champagner war bereits kalt gestellt», schreibt Gemeindepräsident Dominik Gemperli auf seinem Blog www.goldacher.ch.

Eine Lösung soll möglichst bald her

«Beinahe haben wir uns zu früh gefreut», sagt Gemperli. Dennoch freue sich der Gemeinderat über das Resultat: Nur eine einzige Einsprache sei für das Jahrhundertprojekt verhältnismässig wenig. «Jetzt hoffen wir auf eine baldige Lösung», sagt Gemperli. Zumal der Einsprechende nicht als Direktbetroffener gelte.

Die Gespräche mit den Anstössern haben sich gemäss Gemperli gelohnt. «Wir haben ihr Anliegen ernst genommen», sagt er. Auch das Schaffen von Anreizen, um auf eine Einsprache zu verzichten, habe sich offensichtlich bewährt