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Kommentar

Wittenbacher Gewerbler geben einen Schuss in den Ofen ab

Mitglieder fordern, dass der Wittenbacher Gewerbeverein künftig auf politische Empfehlungen verzichten soll. Damit würde sich der Verein überflüssig machen.
Daniel Wirth
Daniel Wirth (Bild: Ralph Ribi)

Daniel Wirth (Bild: Ralph Ribi)

Auch wenn er mit seiner Wahlempfehlung nicht reüssierte: Der Gewerbeverein hat alles richtig gemacht. Dass ihm einzelne Vereinsmitglieder, die mit der Empfehlung für Norbert Näf nicht einverstanden waren, jetzt den Mund verbieten wollen, ist ein Witz.

Auf welcher Ebene auch immer: Dem Gewerbe ist es ein legitimes Anliegen, sich in politischen Gremien vertreten zu wissen. Dass es Abstimmungsparolen und Wahlempfehlungen herausgibt, ist darum nachvollziehbar und klug, Gewerkschaften tun das auch. Nicht nur politische Parteien haben eine Meinung und wollen diese kundtun. Das wär’s noch!

Die Mitgliederversammlung des Gewerbevereins sollte den Maulkorb-Antrag einer Minderheit aus den eigenen Reihen ablehnen. Nähmen die Mitglieder den Antrag an, müssten sie sich auf gemütliche Apéros und mässig spannende Firmenbesichtigungen beschränken, anstatt auch politische Diskussionen führen zu dürfen.

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