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Gewerbemesse in Goldach steht vor dem Aus

Mindestens 50 Aussteller braucht es, damit die Goldacher Gewerbeausstellung kostendeckend stattfinden kann. Derzeit fehlten noch 20. Nun setzt OK-Chef Andreas Grüter eine allerletzte Frist, um den Traditionsanlass zu retten.
Rudolf Hirtl

Gestern Donnerstag war Stichtag. Bis zum 31. Mai hatte das Gewerbe Goldach Zeit, seine Weihnachts- und Gewerbeausstellung zu retten. Anfang Mai, an der 100. HV vom Gewerbe Goldach, hatte Vorstandsmitglied und Wuga-OK-Präsident Andreas Grüter einen flammenden Appell an die Mitglieder gerichtet. Bis Ende Monat müssten sich mindestens 50 Aussteller angemeldet haben, ansonsten würde die Wuga nicht stattfinden.

Auch bei der 2015 letztmals ausgetragenen Wuga war die Gemeinde mit einem eigenen Stand vertreten. (Bild: Rudolf Hirtl)

Auch bei der 2015 letztmals ausgetragenen Wuga war die Gemeinde mit einem eigenen Stand vertreten. (Bild: Rudolf Hirtl)

Damals hatte er 26 Anmeldungen im Köcher. Bis gestern waren es Ganze vier mehr, nämlich 30. «Das reicht schlicht und einfach nicht, um die Messe kostenneutral ausrichten zu können», sagt er nachdenklich. Doch so einfach hinschmeissen mag er nun doch nicht. «Der Vorstand hat am Donnerstag nochmals ein Schreiben an die Goldacher Gwerbler und an die Gewerbevereine der Nachbargemeinden gesandt. Wir haben darin eine letzte Frist bis 28. Juni festgesetzt. Länger können wir nicht warten, denn für die vom 29. November bis 2. Dezember geplante Wuga wäre noch einiges zu tun.» Für Andreas Grüter ist klar: Sind die jetzt noch freien Quadratmeter am 28. Juni nicht belegt, dann wird die Goldacher Traditionsveranstaltung dieses Jahr nicht stattfinden.

Der Gemeindepräsident zeigt sich zuversichtlich

Bedauern würde dies auch Goldachs Gemeindepräsident Dominik Gemperli. «Ich habe aber schon noch Hoffnung, dass sich genügen Aussteller finden lassen», sagt er zuversichtlich. Er hätte aber auch Verständnis, müssten die Organisatoren die Gewerbeschau aufgrund mangelnder Teilnehmer doch noch abblasen. Dass potenzielle Aussteller wegen zu hoher Standpreise ausbleiben, glaubt er nicht. «Heute ist es bei Gewerbetreibenden oft eine Frage der personellen Ressourcen. Der Aufwand, um einen Stand zu betreiben, ist relativ hoch und Gewerbler müssen dementsprechend individuell abwägen, ob es sich für sie tatsächlich lohnt.» Die Gemeinde selbst trägt ihr Scherflein für eine erfolgreiche Messe bei. «Wir planen einen Infostand, an dem wir verschiedene Gemeindeprojekte präsentieren wollen. Wir wären sehr dran interessiert, dass die Wuga wie geplant stattfindet», sagt Gemperli und bekräftigt seine Unterstützung für den Anlass.

«Die Wuga findet nur mit genügend Ausstellern statt.»
Andreas Grüter OK-Präsident Wuga, Goldach

Auch Andreas Grüter glaubt nicht, dass die Standpreise Grund für das fehlende Interesse sind. «Der Quadratmeterpreis beträgt 140 Franken. Zusammen mit einer einmaligen Gebühr kostet also ein Messestand von zwei auf zwei Metern 810 Franken. Dies ist absolut erschwinglich.» Auch Grüter schätzt, dass es in erster Linie der zeitliche Aufwand ist, der möglich Aussteller von einer Teilnahme abhält.

Möglicher Neustart mit verkürzter Messedauer

Andreas Grüter ist vorsichtig optimistisch, was die fehlenden 20 Aussteller angeht. «Ich hoffe schon, dass die Wuga stattfindet. Wir haben schliesslich auch schon einiges an Arbeit investiert.» Sollte die Goldacher Gewerbeschau aber tatsächlich abgesagt werden, so hat der Vorstand vom Gewerbe Goldach bereits Überlegungen angestellt. «Wir würden es 2021 nochmals versuchen. Die Gewerbeschau aber auf Freitagabend bis Sonntag verkürzen», so Grüter.

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