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Georges Gladig gibt auf

Nach seinem enttäuschenden Resultat im ersten Wahlgang nimmt sich FDP-Kandidat Georges Gladig aus dem Rennen um das Wittenbacher Gemeindepräsidium. Die Partei steht vor einer verzwickten Entscheidung.
Noemi Heule
Georges Gladig (FDP) tritt für den zweiten Wahlgang nicht mehr an.

Georges Gladig (FDP) tritt für den zweiten Wahlgang nicht mehr an.

FDP-Kandidat Georges Gladig stieg als einer der Favoriten ins Rennen um das Wittenbacher Gemeindepräsidium - und landete im ersten Wahlgang überraschend auf dem dritten Platz. Er konnte lediglich 652 Stimmen auf sich vereinen, während seine Konkurrenten Norbert Näf (CVP) und Oliver Gröble (parteilos) 1041 beziehungsweise 1014 Stimmen holten. Nun zieht Gladig die Konsequenz: Er wird für den zweiten Wahlgang am 25. November nicht mehr antreten.

Am Mittwoch hat sich der FDP-Wahlstab zur Lagebesprechung getroffen. Zuvor wollte sich niemand zum weiteren Vorgehen äussern: Nun ist klar: "Die FDP wird nicht aktiv nach einem neuen Kandidaten suchen", sagt Präsident Adrian Schumacher. Wen sie unterstützt, ist allerdings weiter offen. Die Partei will die Eingabefrist vom 3. Oktober abwarten. "Erst, wenn wir die Ausgangslage kennen, können wir eine Entscheidung treffen", sagt er. An einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung soll die Basis Ende Oktober alle Kandidaten anhören und entscheiden, wer offiziell die Gunst der Partei geniesst.

Unterstützt die Partei ihren einstigen Erzfeind?

Die Ausgangslage für die FDP ist verzwickt. Mit Norbert Näf tritt ein Kandidat an, der von einer überparteilichen Findungskommission aufgestellt wurde. Zum ersten Mal in der Geschichte Wittenbachs hatten sich die Parteien zusammengeschlossen, um gemeinsam nach geeigneten Kandidaten für das Präsidentenamt zu suchen. Damit schien eine jahrzehntelange Fehde zwischen den beiden grossen politischen Lagern von CVP und FDP beendet. Ob es aber gar reicht für eine Wahlempfehlung zugunsten des einstigen Erzfeindes? "Wir werden sehen", sagt Schumacher.

Für den FDP-Präsidenten kommt somit auch der parteilose Oliver Gröble in Frage, der seine Kandidatur unabhängig von Findungskommission und Parteien im letzten Moment einreichte. Allerdings punktete dieser bei vielen Wählern nicht zuletzt gerade seiner Unabhängigkeit wegen, indem er sich partout abseits der etablierten Parteien stellte.

Adrian Schumacher will die Entscheidung der Parteibasis abwarten, bevor er sich mit Mutmassungen aus dem Fenster lehnt. "Wer weiss, vielleicht taucht noch ein weiterer Kandidat auf", sagt er. Der Wahlkampf um das Wittenbacher Gemeindepräsidium wartete bereits mit so mancher Überraschungen auf.

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