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Kommentar zur verblüffenden Andwiler Gemeinderatswahl:
Die CVP ist nicht zu beneiden

Die unbekannte Irene Räss holt nur eine Stimme weniger als die prominente Seline Heim. Das ist haarscharf. Und ein ­Achtungserfolg für die Quereinsteigerin.
Melissa Müller
Melissa Müller

Melissa Müller

Es war im Vorfeld schwierig zu sagen, wer das Rennen ­machen würde um den Sitz im Andwiler Gemeinderat. Und jetzt das: Ein politischer ­Nobody der SVP schneidet fast gleich gut ab wie eine gestandene CVP-Politikerin. Die unbekannte Irene Räss holt nur eine Stimme weniger als die prominente Seline Heim.

Dabei spricht vieles für Seline Heim: Die 55-Jährige tritt dossiersicher auf und hat bereits Ideen fürs 2000-Seelen-Dorf. Als Bäuerin verkörpert sie das ländliche Gossau, seit einem Jahr ist sie in Andwil daheim. Ein Glücksfall für die Gemeinde, könnte man meinen.

Nun wird es schwierig für die CVP, ihren Sitz im Gemeinderat zu verteidigen. Noch hält sich Seline Heim bedeckt, ob sie nochmals antreten wird. Kommt es zum zweiten Wahlgang, kann sich Irene Räss zurücklehnen. Denn ob sie gewinnt, wird vom Zufall abhängen. Alles deutet darauf hin, dass die Wahl dann zur Zitterpartie für die CVP werden könnte. Sie ist nicht zu beneiden.

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