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Gemeinde Gaiserwald erwartet fünf magere Jahre - Steuerfuss soll unverändert bleiben

Auf Gaiserwald kommen schlechte Ergebnisse zu. Der Steuerfuss soll trotzdem unverändert bleiben.
Boris Tschirky, Gemeindepräsident von Gaiserwald. (Bild: Jil Lohse - 16. August 2017)

Boris Tschirky, Gemeindepräsident von Gaiserwald. (Bild: Jil Lohse - 16. August 2017)

(gk/jw) Ein «durchzogenes Bild» biete die Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre, schreibt der Gaiserwalder Gemeinderat im Mitteilungsblatt. Während der kommenden fünf Jahre rechnet er jährlich mit einem Minus von durchschnittlich 2,2 Millionen Franken, wobei die Bezüge aus den Reserven und geplante Baulandverkäufe nicht eingerechnet seien. Bezieht man diese Einnahmen mit ein, sind es jährlich rund eine halbe Million Franken.

Ein Grund dafür sind die anstehenden Investitionen. So sind für das kommende Jahr beispielsweise 2,3 Millionen Franken für Schulbauten vorgesehen, der Löwenanteil davon für den Kindergarten Dorf in Engelburg. Weitere 1,9 Millionen Franken sollen in Gewässer und Kanalisation investiert werden. 2021 soll ausserdem der Kunstrasen auf der Sportanlage ­Spiserwis für 500'000 Franken ersetzt werden.

Der Kunstrasen auf der Spiserwis soll 2021 ersetzt werden. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. April 2019)

Der Kunstrasen auf der Spiserwis soll 2021 ersetzt werden. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. April 2019)

Arbeitsgruppe plant den Raumbedarf der Schule

Namentlich in die Schulanlagen sind bis und mit 2023 weitere grössere Investitionen vorgesehen. Aufgrund des Investitionsvolumens erwartet der Gemeinderat einen tiefen Selbstfinanzierungsgrad. Um die Raum- und Investitionsplanung für die Schule über die nächsten zehn Jahre zu konkretisieren, sei eine Projektgruppe mit Vertretern von Schul- und Gemeinderat eingesetzt worden. Je nachdem, zu welchen Ergebnissen die Arbeitsgruppe komme, verändere sich der Investitionsbedarf in der Finanzplanung.

Steueraufkommen steigt mit der Bevölkerungszahl

Der Gemeinderat betont im Mitteilungsblatt auch die Unwägbarkeiten, die bei einer Finanzprognose über fünf Jahre mitspielen. Grundsätzlich erwarte er aber aufgrund der wirtschaftlichen Aussichten und des Bevölkerungswachstums in der Gemeinde eine jährliche Zunahme von 2,3 Prozent bei den Einkommens- und Vermögenssteuern.

Der Steuerfuss, der auf dieses Jahr hin von 111 auf 107 Prozent gesenkt wurde, soll deshalb unverändert bleiben. Im Finanzplan bereits berücksichtigt seien zudem die Einbussen, welche ab 2021 im Zuge der Unternehmenssteuerreformen des Bundes und des Kantons erwartet würden.

Der Gemeinderat befasse sich jeweils im Frühsommer mit dem Finanzplan über die kommenden fünf Jahre. Dieser verstehe sich als rollende Planung und sei immer mit Unsicherheiten behaftet, heisst es in der Mitteilung weiter.

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