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Horn betreibt Gefässerweiterung gegen Hochwasser

Der Hornbach erhält ein breiteres und tieferes Bett. So soll er bei Starkregen mehr Wasser aufnehmen können – und damit das Risiko von Überflutungen minimiert wird.
Max Eichenberger
Ein verbreitertes und abgesenktes Bachbett soll die Hochwassergefahr bannen. Knapp 3 Millionen Franken kostet das Projekt. (Bild: Max Eichenberger)

Ein verbreitertes und abgesenktes Bachbett soll die Hochwassergefahr bannen. Knapp 3 Millionen Franken kostet das Projekt. (Bild: Max Eichenberger)

Auf einer Länge von 750 Metern wird in Horn ab der Gemeindegrenze zu Tübach bis hinunter zum Durchlass bei der SBB-Bahnlinie das Gerinne des Hornbachs aufgeweitet. Immer wieder hatten heftige Gewitter verbunden mit grossen Niederschlagsmengen in relativ kurzer Zeit zu Überschwemmungen von Teilen des Dorfes geführt. Besonders betroffen von den Folgen der Überflutungen war wiederholt in den letzten 20 Jahren vor allem das Industriegebiet. Aber auch in Quartiere ergoss sich das Wasser, das der Vorfluter in den Bodensee nicht zu schlucken vermochte und als bräunliche Brühe über die Ufer trat.

Kapazität des Hornbachs erhöhen

Es dauerte nicht zuletzt wegen verschiedener Interessenlagen, bis hin zu fischereilichen Aspekten, lange, bis das Hochwasserschutzprojekt auf Papier zunächst zustandekam. Jetzt erhält der Bach sozusagen eine bautechnische Gefässerweiterung verpasst: Das Bett wird aufgeweitet, die Sohle abgesetzt, um bei Starkregen die Durchflusskapazität zu erhöhen. Die Wasserbauarbeiten starteten im Frühling. Eine erste Hauptetappe soll Gemeindepräsident Thomas Fehr zufolge im Spätherbst abgeschlossen sein. Optisch scheinen in der jetzigen Bauphase die Eingriffe massiv – und doch setzt man mit dem vom Kanton abgesegneten Ausführungsprojekt auch auf ökologische Massnahmen. So würden «harte Verbauungen» laut den Projektverfassern «auf das Notwendigste beschränkt». Zudem wird die Breite der Bachsohle variiert, ebenso die Böschungsneigung.

Um das Projekt ausführen zu können, waren Rodungen erforderlich. Die Bachufer werden nach den Bauarbeiten wieder bestockt und renaturiert. Die Bruttokosten des Wasserbauprojektes belaufen sich auf gegen drei Millionen Franken.

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