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Gault-Millau kürt Thaler Jungwinzer Roman Rutishauser zum «Rookie of the Year 2019»

Die Weine des Thaler Winzers Roman Rutishauser verblüffen laut Experten des Gault-Millau mit ihrer hohen Qualität. Sie zeichnen ihn für sein engagiertes und aussergewöhnliches Schaffen aus.
Rudolf Hirtl
Roman Rutishauser mit der Gault-Millau-Auszeichnung im Weinkeller. Neben den Weissweinen «Kerner» und «Violine» war die Jury auch vom roten Cuvée «Grandezza» besonders angetan. (Bild: Rudolf Hirtl)

Roman Rutishauser mit der Gault-Millau-Auszeichnung im Weinkeller. Neben den Weissweinen «Kerner» und «Violine» war die Jury auch vom roten Cuvée «Grandezza» besonders angetan. (Bild: Rudolf Hirtl)

«Genial», «Super», «Mega», «Bravo» – die Liste der Gratulationen auf Facebook ist lang. Der Tenor durchs Band derselbe. Alle gönnen dem Thaler Jungwinzer diesen Erfolg von Herzen. Unter den Gratulanten ist auch St. Gallen-Bodensee-Tourismus. Darüber freut sich Rutishauser, der den Wirbel um seine Person beinahe verlegen über sich ergehen lässt, besonders. «Ich durfte diese Auszeichnung zwar entgegennehmen, doch sie würdigt auch die anderen Thaler Winzer und zeigt auf, dass wir hier in der Ostschweiz grossartige Weine produzieren.»

Für die unabhängige Jury um den Weinexperten und Kolumnisten Geny Hess ist Roman Rutishauser ein Name, den man sich merken muss. Er setze die Pionierarbeit seiner Eltern fort und verblüffe mit den filigranen Weissweinen «Kerner» und «Violine», aus der Biorebsorte Johanniter, sowie dem roten Cuvée «Grandezza».

Weinexperte besuchte den Betrieb im Sommer

Neben dem 34-jährigen Thaler wurden auch Mathias Bechtel, Eglisau ZH, und die Brüder Fabrice und Stéphane Simonet aus dem freiburgischen Vully ausgezeichnet. Dass etwas im Busch, vielmehr in den Reben ist, wurde Roman Rutishauser im Sommer klar, als Geny Hess das Weingut am Steinig Tisch besuchte und sich die acht dort produzierten Weinsorten zu Gemüte führte. «Spätestens, als ich dann vor ein paar Wochen die Einladung zur Präsentation der Top-125-Winzer des Gault-Millau im Schiffbau Zürich erhielt, wurde die Sache kribbelig», räumt Rutishauser mit einem Schmunzeln ein. Höhepunkt war dann am vergangenen Montag, als klar wurde, dass er in diesen illustren Kreis aufsteigt und ihm die Auszeichnung übergeben wurde.

Roman Rutishauser bei der Wimmet im Herbst 2017. Von den Trauben hat er excellente Weine gekeltert. (Bild: Rudolf Hirtl)

Roman Rutishauser bei der Wimmet im Herbst 2017. Von den Trauben hat er excellente Weine gekeltert. (Bild: Rudolf Hirtl)

«Das ist für mich nur schwer abzuschätzen, aber ich nehme schon an, dass wir etwas spüren werden», sagt der heimische Winzer auf die Frage, wie wertvoll diese Auszeichnung für den Weinbaubetrieb sei. Die Auszeichnung sei auch eine Bestätigung für private Weingeniesser und die Kundschaft aus der Gastronomie, die sich schon vorher entschieden hätte, seine Weine auf die Karte zu nehmen. Unter den ersten Gratulanten ist denn auch Gabj Sonja Neher vom «Löwen» in Tübach, ein vom Gault-Millau mit 14 Punkten ausgezeichnetes Restaurant.

«Die Anerkennung meines Schaffens durch die Weinexperten und die vielen positiven Reaktionen sind ein riesiger Ansporn für uns, weiterhin auf gradlinige und ehrliche Weine zu setzen», sagt Rutishauser.

Die Natur ist ein wichtiger Baumeister des Weines

Dass heisse unter anderem auch weiterhin die Erträge zu regulieren, um Weine von höchster Qualität produzieren zu können. Diese Limitierung führe zwar gelegentlich dazu, dass der eine oder andere Tropen ausverkauft sei, doch es lohne sich, wie die Auszeichnung nun zeige. «Auf den Lorbeeren ausruhen reicht nicht, sonst fällt man schnell wieder aus der Liste. Wir wissen, dass wir unseren selbst gesetzten hohen Ansprüchen treu bleiben müssen», so Rutishauser. Seine Weine würden bei der Kelterung im Keller nicht beschönigt, betont der Winzer. Die Natur sei einer der Baumeister eines guten Weines und dies solle man im Glas durch jährlich unterschiedliche Nuancen auch spüren.

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