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Die Gänse vom St.Galler Moosweier sind umgezogen

Der Einwohnerverein Bruggen konnte die Gänse vom Moosweier unterbringen. Sie leben nun in Neukirch-Egnach.
Marlen Hämmerli
Die Gänse haben den Moosweier verlassen. (Bild: Sabrina Stübi - Bruggen, 5. Dezember 2017)

Die Gänse haben den Moosweier verlassen. (Bild: Sabrina Stübi - Bruggen, 5. Dezember 2017)

Wer den Moosweier entlanggeht, merkt schnell: Die Gänse sind weg. Der Einwohnerverein Bruggen (EVB) hat für sie einen Platz gefunden: Seit kurzem leben die Vögel auf dem Gnadenhof Regaboga in Neukirch-Egnach. «Es gab schon etwas Unruhe im Verein, als die Stadt erklärte, sie übernehme die Gänse nicht», sagte Marcel Stadler vom Vorstand an der Hauptversammlung. Auf dem Gnadenhof gehe es ihnen nun aber gut.

Der Moosweier an der Ecke Fürstenland- und Haggenstrasse gehört seit Anfang Jahr der Stadt. Der EVB beschloss vor einem Jahr, das Grundstück zu verschenken, weil die Kosten dem Verein über den Kopf gewachsen sind. Der Weiher wird fortan möglichst naturnah belassen. Platz hat es vor allem für natürlich vorkommende Wildtiere.

Das «volle Haus» freut den Quartierpräsidenten

Das katholische Pfarrheim Bruggen war vergangenen Freitag bis beinahe auf den letzten Platz besetzt. Ungefähr 160 Personen waren anwesend. Das «volle Haus» freute Vereinspräsidenten Stevan Dronjak, der die HV zum ersten Mal leitete – und dann gleich die 100. Ausgabe. Das Jubiläum spielte an der Versammlung aber keine Rolle.

Die Traktanden waren schnell abgehandelt, wobei vor allem der Skilift am Schlösslihang zu Reden gab. Mit der diesjährigen Saison ist Kathrin Schmid Dronjak, beim EVB für den Skilift zuständig, «mehr als zufrieden». Der Lift lief im Januar und Februar an 60 Halbtagen. Sechs Mal konnte das Nachtskifahren durchgeführt werden, dass jedes Mal extrem gut besucht gewesen sei.

Kassierin Claudia Dornbierer rechnete vor, wie viel der Skilift den Verein seit 2017 gekostet hat. «Wir dürfen Stolz sein, was wir da geschafft haben», sagte Dornbierer. 155260 Franken an Spenden hatte der Verein für den neuen Skilift gesammelt und gut 155985 Franken ausgegeben. Das Defizit habe der Verein durch das laufende Geschäft finanziert. Das vergangene Jahr schloss der EVB mit einem Gewinn von knapp 270 Franken bei einem Aufwand von rund 115000 Franken. Der Mitgliederbeitrag wird bei 25 Franken belassen.

An der allgemeinen Umfrage wurde gefragt, was der Scherz mit den Mäusen am Schlösslihang sollte. Im Quartierblatt, das Ende März erschienen ist, wurde von einer Plage berichtet und gebeten, am 1. April auf Mäusejagd zu gehen. Tatsächlich seien ein paar Leute aufgetaucht und hätten Fallen verteilt, erzählte Dornbierer. «Am Abend erhielt ich tatsächlich ein Foto, dass zwei Kinder zeigte. Jedes mit einer toten Maus in der Hand.»

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