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Hulapalu im Kybunpark: 18'500 Fans feiern mit Andreas Gabalier

Der österreichische Volks-Rock'n'Roller Andreas Gabalier hat bei seinem zweiten Auftritt innert Jahresfrist den Kybunpark bei weitem nicht mehr zu füllen vermocht. Gestört hat es jene, die hier waren, in keiner Weise.
Marlen Hämmerli
Tolle Stimmung im Kybunpark während des Konzerts von Andreas Gabalier. (Hanspeter Schiess)

Tolle Stimmung im Kybunpark während des Konzerts von Andreas Gabalier. (Hanspeter Schiess)

Dies ist ein Artikel der "Ostschweiz am Sonntag". Die ganze Ausgabe lesen Sie hier: www.tagblatt.ch/epaper

Vereinzelte Fans warteten am Samstagabend über fünf Stunden auf diesen Moment. Und dann verspätete sich Andreas Gabalier auch noch. Kurz erklangen gar Pfiffe. Oder war die Verspätung eine Kunstpause vor dem fulminanten Start?

Plötzlich wallt weisser Nebel aus der linken Ecke auf die Bühne. Daraus taucht ein Klavier in Holzoptik hervor, und daran sitzt das Mannderl aus der Steiermark. Die ersten Takte von «I sing a Liad für di» erklingen, und nach wenigen Minuten klatscht das ganze Publikum. Die Pfiffe sind vergessen.

(Bild: Michel Canonica)
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(Bild: Hanspeter Schiess)
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(Bild: Michel Canonica)
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(Bild: Hanspeter Schiess)
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(Bild: Michel Canonica)
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Die grosse Schlagerparty im Kybunpark: Andreas Gabalier begeistert seine Fans in St.Gallen

Ballade unter wolkenverhangenem Himmel

Gabalier steht auf, marschiert zur Bühne und ruft: «St.Gallen singt a cappella!». Seine zwölfköpfige Band unterbricht ihr Spiel und aus 18'500 Mündern ertönt der Refrain: «I hab mi verknollt in di». Gänsehaut breitet sich auf den Armen aus. Aber nicht wegen Gabalier, sondern wegen der Fans, die vor der Bühne und auf den Rängen tanzen und voll da sind für ihren Star. Unter wolkenverhangenem Himmel stimmt Gabalier die erste Ballade an.

Abfeiern mit Gabalier

Auf eine Frage antworten vor dem Konzert alle angesprochenen Fans ähnlich. Was an Gabalier ist so toll? «Er ist so natürlich. Und man kann richtig feiern», sagte eine Frau, die am Samstag 65 Jahre alt wurde. Gabalier spreche mit seinen Fans auf Augenhöhe, erklärte ein 50-jähriger Österreicher, und eine 17-jährige St.Gallerin sagte: «Er macht Stimmung.» Und tatsächlich, immer wieder schafft es Gabalier während des Konzerts, dass die in Tracht erschienenen Männer und Frauen mitklatschen, mitschunkeln, mitsingen: «Hodi odi ohh di ho di eh». Obwohl es regnet, obwohl ein kalter Luft durch den Kybunpark weht, obwohl es über St.Gallen blitzt. Den Fans ist das alles egal.

Die kleine Ticketlüge

Auffallend oft wendet sich der «Alpentainer» an seine Zuhörer, häufiger als andere Künstler es tun während ihrer Konzerte. Und ab und zu biegt sich Gabalier die Wahrheit etwas zurecht. Kaum zu glauben, dass die Zeit so schnell vergangen sei und es ein Jahr her sei, seit er hier gespielt habe, sagt er eine halbe Stunde nach Beginn und bedankt sich beim Publikum «für diesen Andrang auf die Tickets. Vielen Dank für die Wertschätzung.» Na ja, so gut hatten sich die Billette zuletzt nicht verkauft, weshalb die Eintritte vermehrt mit Gewinnspielen und Sonderaktionen unters Volk gebracht wurden. Den Leuten im Kybunpark jedoch ist diese kleine Lüge zum Thema Billettverkauf unwichtig – sie brechen in Jubel aus.

Reto Scherrers grosser Auftritt

Nach eineinhalb Stunden Volksmusik legt Gabalier eine längere Pause ein, um über seine Kopfverletzung zu sprechen. «Die Ärzte sagten, ich müsse die nächsten Tage ruhiger angehen. Aber solange mich der Teufel nicht holt, solange im Kybunpark viele Leute auf mich warten ...» Gabalier spricht zum Publikum wie zu einem guten Freund. Dann stimmt der Steirer die erste einer Reihe von Balladen an. Sofort erfüllen leuchtende Punkte die dunklen Reihen. Wie Kerzen schwenken die Zuschauer ihre Smartphones.

Doch dann, gerade ist der letzte Song verklungen, springt ein Mann im rot-weiss-kariertem Hemd auf den Steg vor der Bühne und zu Gabalier. «Hodi odi ohh di ho di eh», singt Reto Scherrer, geht in die Knie und kündigt dann den Auftritt Gabaliers im «Donnschtig-Jass» an. Als Vorgeschmack muss Gabalier gleich die erste Aufgabe lösen: In zwei Minuten zehn Frauennamen lernen. Die zehn Damen reihen sich vor Gabalier auf, der erschrocken wirkt, aber noch immer grinst. Tatsächlich, nach zwei Minuten weiss er drei Namen, stolpert beim vierten und schafft es dann knapp. Scherrer und die Frauen ziehen ab, und Gabalier gesteht «Nun habe ich den Faden verloren, und kalt ist mir auch.» Zeit also, wieder ins Schwitzen zu kommen. Eine halbe Minute später wird wieder mitgehüpft, mitgeklatscht, mitgerockt.

Lesen Sie den Gabalier-Konzertabend nochmals in unserem Liveticker nach. Hinweis für alle App-Nutzer: Klicken Sie unten auf "Dieses Element anzeigen", und Sie gelangen zum Liveticker.

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