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Funken in Gaissau schon wieder abgeblasen

Der Winter lässt sich nicht so einfach vertreiben. Nicht nur, dass es in der Nacht auf Mittwoch wieder schneien soll, auch der Funken in Gaissau konnte erneut nicht angezündet werden.
Rudolf Hirtl
Der Gaissauer Funken wartet weiterhin darauf, angezündet zu werden. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Gaissauer Funken wartet weiterhin darauf, angezündet zu werden. (Bild: Rudolf Hirtl)

Am vergangenen Wochenende sollte es dem Winter an den Kragen gehen. Doch der starke Wind verhinderte das Anzünden der Funken in Thal, St. Margrethen und Gaissau. Der Funken in Gaissau, der österreichischen Nachbargemeinde von Rheineck, ist beliebt und zieht jeweils auch viele Schaulustige auf der Schweizer Seite des Alten Rheins an. Dies, weil er in der Regel einer der imposantesten Funken in der weiteren Region Rorschach ist.

Schaulustige kommen vergebens

Am Sonntag mussten die Verantwortlichen aus Sicherheitsgründen auf das Anzünden verzichten. Nachgeholt werden sollte es heute Dienstagabend. Doch auch daraus wurde nichts. Um 19.30 Uhr hatten sich zwar zahlreiche Leute versammelt, doch auf der Vorarlberger Seite blieb es dunkel und ruhig.

Ein Blick auf die Facebook-Seite der Funkenzunft Gaissau schaffte dann schnell Klarheit. «Eilmeldung: Nach intensiven Beratungen haben wir beschlossen, dass auf Grund des vorhergesagten (und jetzt bereits) stürmischen Wetters ein heutiges Funkenabbrennen aus Sicherheitsgründen unverantwortlich wäre», hiess es dort. Die Meldung kam allerdings zu spät für die zwei Dutzend Männer, Frauen und Kinder, die auf der Schifflände Rheineck auf das Anzünden gewartet hatten. Der viereinhalbjährige Louis, der mit seinen Eltern extra aus Goldach angereist war, vergoss nach Sonntag bereits zum zweiten Mal bittere Tränen der Enttäuschung.

Die Funken in der Vorarlberger Gemeinde am Alten Rhein fallen jeweils besonders spektakulär aus. (Bild: OT-Archiv)

Die Funken in der Vorarlberger Gemeinde am Alten Rhein fallen jeweils besonders spektakulär aus. (Bild: OT-Archiv)

Eintrag im Guinness Buch der Rekorde

Die Gaissauer Funkenzünftler sind legendär für ihre spektakulären Projekte. Zur Jahrtausendwende schafften sie sogar den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Damals stellten sie am 12. März anlässlich der traditionellen Wintervertreibung mit ihrem 41 Meter hohen Funken einen Weltrekord auf. Zwölf Tannen à 20 Meter und 80 Kubikmeter Schnittholz brannten damals und lockten auch zahlreiche Schaulustige aus der Ostschweiz an das Ufer des Alten Rheins.

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