Porträt
Für sie gehört der Tod zum Alltag: Cornelia Krapf-Rütimann leitet die Hospizgruppe Goldach – wegen Corona fehlt es an Freiwilligen

Seit 13 Jahren engagiert sich Cornelia Krapf-Rütimann bei der Hospizgruppe Goldach. Freiwillige begleiten Menschen am Sterbebett. Sie findet: «Wir machen keinen traurigen Job, sondern einen herzlichen.»

Ralf Rüthemann
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Cornelia Krapf-Rütimann kam durch eine verstorbene Freundin zur Hospizgruppe Goldach.

Cornelia Krapf-Rütimann kam durch eine verstorbene Freundin zur Hospizgruppe Goldach.

Bild: Ralph Ribi (12. Oktober 2020)

Das Telefon klingelt, Cornelia Krapf-Rütimann nimmt ab. Die Ehefrau eines todkranken Mannes fragt, ob jemand von der Hospizgruppe Goldach ihren Mann über Nacht betreuen kann. Ihre Aufgabe sei es dann, zwei ihrer Leute für die Schichten von 22 bis 2 und von 2 bis 6 Uhr zu organisieren», erklärt Cornelia Krapf-Rütimann, die zusammen mit Monique Riedener die Einsätze der Hospizgruppe Goldach leitet und koordiniert. Für die 61-Jährige ist die Sterbebegleitung eine erfüllende Tätigkeit. Sie sagt: