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Nachwuchs-Unternehmer: Gossauer Gymnasiasten gründen Firmen

Friedberg-Schüler haben diese Woche den Grundstein für ihr eigenes Unternehmen gelegt. In einem schweizweiten Wettbewerb wollen sie zuvorderst mitspielen.
Marco Cappellari
Peter Iselin präsentiert die Geschäftsidee des Teams «hierba’s». (Bild: PD)

Peter Iselin präsentiert die Geschäftsidee des Teams «hierba’s». (Bild: PD)

«SWOT-Analyse», «Key Resources», «Value Propositions» und «Customer Segments»: Die Präsentationen der Schüler des Gymnasiums Friedberg strotzen nur so vor Fachbegriffen. Im Rahmen ihrer Projektwoche haben es sich die angehenden Maturanden zur Aufgabe gemacht, ein eigenes Start-up-Unternehmen zu gründen. An diesem Morgen stellen sich die zwei Gruppen ihre Ideen gegenseitig vor und geben einander Rückmeldung. «Watch IT» und «hierba’s» heissen die beiden Unternehmen, die die Schüler der 5. Klasse ins Leben rufen wollen. «hierba’s» möchte mit Erde und Saatgut gefüllte Weinboxen verkaufen, damit Kunden jederzeit frische Kräuter bei sich in der Küche pflücken können. Bei «Watch It» handelt es sich um eine TV-Box, die es ermöglichen soll, jegliche Filme und Serien auf den eigenen Fernseher zu streamen.

200 Mitbewerber in der ganzen Schweiz

«Ich bin begeistert davon, wie motiviert die Schüler bei der Sache sind», sagt David Hofmann, Lehrer für Wirtschaft und Recht am Gymnasium Friedberg. Seine zwölfköpfige Klasse nimmt am Wettbewerb von Young Enterprise Switzerland (YES) teil. Mit ihrem Miniunternehmen müssen die Schüler sich gegen schweizweit rund 200 andere Schülergruppen durchsetzen. David Hofmann hat schon einige Klassen am jährlich stattfindenden Wettbewerb betreut. Die diesjährige Klasse durfte aber für den Ideenfindungsprozess zum ersten Mal nach St. Gallen in die Räume des Startfeld-Innovationszentrums. Das Startfeld ist ein Netzwerk zur Förderung von Start-ups und Innovationsprojekten von KMU.

Ob sich die Ideen der Schüler gegen die Konkurrenz durchsetzen können, zeigt sich spätestens nächsten Juli. Bis dahin gilt es für die Miniunternehmer nun einen Businessplan zu erstellen, Investoren zu gewinnen und ihr Produkt zu entwickeln. Die richtige Einstellung dazu scheinen die Schüler zumindest zu haben. Anna Lichtensteiger vom Team «hierba’s» sagt: «Unser Ziel ist es, zumindest die Top 40 zu erreichen. Dafür werden wir sogar in den Sommerferien am Projekt arbeiten.»

Hinweis

Am 27. Oktober findet am Gymnasium Friedberg ein Tag der offenen Tür statt. Dabei können Anteile der Schüler-Unternehmen erworben werden.

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