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Fremder spricht im Appenzeller Vorderland Schüler an: Gemeinde ist alarmiert

In Lutzenberg hat ein Mann mehrere Kinder angesprochen und eingeladen, in sein Auto zu steigen. Schule, Eltern und die Polizei halten die Augen offen.
Jolanda Riedener
Die Primarschule Lutzenberg ist sensibilisiert: In der Nähe hat ein Mann mehrere Kinder aus einem Auto heraus angesprochen. (Bild: Jolanda Riedener)

Die Primarschule Lutzenberg ist sensibilisiert: In der Nähe hat ein Mann mehrere Kinder aus einem Auto heraus angesprochen. (Bild: Jolanda Riedener)

Ein Mann mit silbernem Auto schreckt derzeit die beschauliche Ausserrhoder Gemeinde Lutzenberg auf. Er habe einen Primarschüler auf dem Schulweg angesprochen und aufgefordert, in sein Auto zu steigen. Einen entsprechenden Vorfall hat Marcel Wehrlin, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, auf Anfrage bestätigt.

Nach der eingegangenen Meldung habe die Kantonspolizei die Kontrolltätigkeiten in der Umgebung der Schule sowie auf dem Schulweg verstärkt und weitere Abklärungen eingeleitet. «Wir nehmen solche Meldungen sehr ernst», sagt Wehrlin.

Auch die Schule Lutzenberg hat nach dem Vorfall Anfang Mai rasch gehandelt und umgehend alle Eltern und Schüler informiert und sensibilisiert. «Das Kind, das von dem Unbekannten angesprochen wurde, hat gut reagiert und den Vorfall seinen Eltern erzählt», sagt die Schulleiterin Jennifer Deuel. Sie habe den betroffenen Eltern darauf geraten, den Vorfall bei der Polizei zu melden, was diese auch taten.

Kurz nach Pfingsten sei es dann aber erneut zu einem ähnlichen Vorfall gekommen: Zwei Kindergärtler seien wiederum von jemandem im Auto angesprochen worden und hätten dies ebenfalls den Eltern gemeldet, wie die Schulleiterin bestätigt. «Wir haben mit allen Schülerinnen und Schülern über den Vorfall gesprochen. Sie wissen, dass sie nicht mit Fremden reden sollen, sich keinem fremden Auto nähern oder gar einsteigen dürfen», sagt Deuel.

Den Schulweg gehen die Kinder in Gruppen

Auch die Aufsichtspersonen wurden nach den Vorfällen sensibilisiert. Man achte insbesondere darauf, dass die Kinder den Schulweg nie alleine, sondern immer gemeinsam bestreiten. Auch Eltern würden sich auf dem Schulweg befinden.

Die Verantwortung für ihre Kinder auf dem Schulweg tragen gemäss Deuel aber die Eltern, nicht die Schule. «Unser Schulweg ist sicher, eine hundertprozentige Garantie gibt es aber nie. Deshalb setzten wir auf Sensibilisierung und appellieren an Eltern und Kinder», sagt Deuel.

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