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Veloweg beim Rorschacher Kornhaus verläuft neu durchgängig

Beim Kornhaus in Rorschach müssen Velofahrer nicht mehr absteigen. Die Stadt hat das Fahrverbot für Velos aufgehoben. Grund dafür ist nicht nur der nach der Sanierung breitere Veloweg.
Vivien Huber

Fussgänger schlendern langsam in der Sommerhitze zum nächsten Bänkli am Hafen in Rorschach, ein Velofahrer fährt gemütlich vorbei. Das Fahrverbot für die Velofahrer zwischen dem Kornhaus und dem Hafenbahnhof gilt seit vergangenem Herbst nicht mehr. Tafeln auf beiden Seiten dieser Zone zeigen an, dass Velofahrer mit fünf Kilometern pro Stunde die Strecke vorsichtig passieren dürfen. «Die Tafeln haben wir nach der Sanierung des Velowegs angebracht. Wir haben im Herbst den damals engen Bewegungsraum verbreitert», sagt Markus Fäh, Bereichsleiter der Bau- und Stadtverwaltung.

Nach der Sanierung sei die Strecke zwischen Kornhaus und Hafenbahnhof fünf bis sechs Meter breit, was die allgemeine Mindestnorm von etwa drei Metern um ein weites übersteige. «Wir haben deshalb den Schritt gewagt, das Fahrverbot für die Velos auf dieser Strecke provisorisch aufzuheben. Da wir damit positive Erfahrungen gemacht haben, beabsichtigen wir, die Tafeln dauerhaft stehen zu lassen», sagt Fäh.

«Umsichtige Velofahrer stellen keine Gefahr dar»

Die Stadt habe das Fahrverbot unter anderem aufgehoben, damit der Veloweg attraktiver werde. «Für die Benützer der Strecke war es ärgerlich, dass sie für ein paar Meter vom Velo absteigen mussten. Deshalb haben wir einen durchgehenden Radweg gemacht», sagt Fäh. Dass die Sicherheit der Fussgänger deswegen beeinträchtigt sein könnte, glaubt Fäh nicht: «Zum einen ist die Strecke sehr breit. Zum anderen ist die Geschwindigkeit der Velos auf fünf Kilometer pro Stunde reduziert. Deshalb geht von den Velofahrern keine Gefahr aus, solange sie umsichtig sind und sich an die Geschwindigkeitsgrenze halten.»

Fäh ist der Ansicht, dass die neue Regelung für die Velofahrer gut funktioniere. Klar gebe es, wie bei jedem anderen Verkehrsmittel auch, Raser. Auf diesem Streckenabschnitt würden es die Leute aber gut selber regeln: «Wenn es viele Passanten hat, fahren die meisten langsamer und vorsichtiger und wenn die Bahn frei ist, etwas schneller.»

Die Stadt plant bereits das nächste Bauprojekt

Da sich die Velofahrer und die Fussgänger den Raum zwischen dem Kornhaus und dem Hafenbahnhof teilen, sei es vor allem wichtig, dass die Velofahrer Rücksicht nehmen. «Sie müssen sich an die spezielle Situation anpassen und langsam genug an das Geschehen heranfahren», sagt Fäh. Die Fussgänger dagegen müssen direkt nach dem Bahnübergang beim Kornhaus, bei dem sogenannten Einstieg, umsichtig sein. Sie sollten nicht, ohne auf die Umgebung zu achten, umherlaufen. «Der Einstieg wird als nächstes Projekt beim Kornhaus optimiert, sodass auch diese Stelle breiter und übersichtlicher wird. Wir befinden uns derzeit aber noch in der Planung», sagt Fäh. Sobald die Stadt den Bereich saniere, werde sie auch die Bodenmarkierung des ungültigen Fahrverbots mithilfe eines Belags bedecken.

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