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Frauen des FC St. Gallen-Staad: Noch zwei Schritte zum Wintermeister

Zwei Runden vor der Winterpause führen die Frauen des FC St. Gallen-Staad die NLB an. Sie stehen zudem im Cup-Halbfinal. Für Co-Trainer Cornel Rüst kommt die derart erfolgreiche Saisonhälfte etwas überraschend.
Pascal Koster
Ronya Böni (vorne) vom FC St. Gallen-Staad im Spitzenspiel gegen Zürichs U21-Team. (Bild: Michel Canonica)

Ronya Böni (vorne) vom FC St. Gallen-Staad im Spitzenspiel gegen Zürichs U21-Team. (Bild: Michel Canonica)

In der Ostschweiz braucht es mindestens ein Frauenteam, das in der NLA spielt. Zumindest predigten dies die beiden grössten Förderer des St. Galler Frauenfussballs bei deren Fusion. Eineinhalb Jahre später steht der FC St. Gallen-Staad an der Spitze der NLB. «Der Fahrplan stimmt», sagt Cornel Rüst. Er ist Co-Trainer der Frauenequipe und Präsident des FC Staad.

Rüst ist überzeugt vom neuen Modell: «Im Nachwuchs haben wir nun viel professionellere Strukturen.» Der Erfolg lässt sich nicht von der Hand weisen. Mit 24 Punkten aus elf Spielen sind die St. Gallerinnen im Soll. Im Schweizer Cup steht das Team im Halbfinal – als letzter Unterklassiger. Und auch St. Gallen-Staad II führt in der 1. Liga die Tabelle an.

Die Lehren aus der Vorsaison ziehen

Bereits in der vergangenen Saison konnte St. Gallen-Staad lange im Aufstiegsrennen mithalten. Letztendlich schaute aber nur der dritte Rang heraus – ein erster Dämpfer für das damals ein Jahr alte Team. Dieses Szenario soll sich nicht mehr wiederholen. Nach elf von 27 Runden kommen neben St.Gallen-Staad wohl nur noch Worb, Thun Berner Oberland und Derendingen-Solothurn für den Aufstieg in Frage.

Rüst warnt vor allem vor den Bernerinnen aus Worb: «Sie können uns sehr gefährlich werden.» Zürichs U21-Team hat dagegen keine Chance auf den Aufstieg. Die drittplatzierten Zürcherinnen sind nicht aufstiegsberechtigt, weil das Fanionteam schon in der NLA spielt.

«Der Aufstieg ist möglich», gibt sich Rüst zurückhaltend. Aus gutem Grund. Mit einer derart guten Hinrunde durfte er nicht unbedingt rechnen. Rüst gesteht:

«Wir hatten im Sommer einige gewichtige Abgänge. Ich dachte eigentlich, wir hätten ein wenig an Qualität eingebüsst»

Viele junge Spielerinnen seien nachgerückt und hätten sofort Fuss gefasst. Auch Cheftrainer Federico D’Aloia ist ein Erfolgsfaktor. Über ihn sagt Rüst: «Er ist ein Profi in seinem Fach.» D’Aloia coachte bereits die Junioren der Grasshoppers und des FC St. Gallen.

Den Tauglichkeitsnachweis geliefert

Dass die Ostschweizerinnen auf NLA-Niveau mithalten können, haben sie im Schweizer Cup bewiesen. Gegen Servette, Sechster der höchsten Frauenliga, gewannen sie im Achtelfinal mit 2:1 nach Verlängerung. Im Halbfinal ist ein weiteres Kräftemessen mit einem NLA-Team garantiert: GC, die Young Boys und Basel komplettieren die Runde der letzten vier. «Unser Fokus liegt auf der Meisterschaft. Der Cup ist eine Zugabe, die sich das Team verdient hat», sagt Rüst. Er ist sich nicht sicher, welchen Gegner er sich wünschen soll.

«GC ist nominell am schwächsten einzuschätzen. Andererseits denke ich: Wenn schon im Halbfinal, dann gleich gegen Zürich.»

Wichtiger als der Gegner ist Rüst aber die Auslosung der Spielstätte. Wie bei den Männern wird ab dem Viertelfinal das Heimrecht für den Unterklassigen aufgehoben. In den letzten beiden Partien vor der Winterpause sind die St. Gallerinnen Favorit. Am Sonntag gastieren sie beim achtplatzierten FC Schlieren, sechs Tage später empfangen sie Schlusslicht Therwil. Gewinnen die Ostschweizerinnen die beiden Spiele, sind sie Wintermeister.

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