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Föhniger Herbst in Stadt und Region St.Gallen: Zu schön für die Olma?

Dank anhaltendem Föhn erleben Stadt und Region St.Gallen derzeit einen Herbst wie aus dem Bilderbuch. Sonnenschein, knallblauer Himmel und milde Temperaturen locken viele ins Freie - nicht nur auf die Hügel der Stadt, sondern auch in den Alpstein. Für die Olma-Verantwortlichen ist das Wetter fast zu schön und zu warm.
Reto Voneschen
Es wird langsam auch am Wenigerweier oberhalb von St.Georgen herbstlich. (Leserbild: Luciano Pau - 13. Oktober 2018)

Es wird langsam auch am Wenigerweier oberhalb von St.Georgen herbstlich. (Leserbild: Luciano Pau - 13. Oktober 2018)

«Der Föhn oder Föhnwind ist ein warmer, trockener Fallwind, der häufig auf der der Windrichtung abgewendeten Leeseite von grösseren Gebirgen auftritt. Er entsteht meist grossräumig als Wetterlage und kann stetig wehen, aber auch böig sein.» So umschreibt Wikipedia das Wetterphänomen, das Stadt und Region derzeit einen schönen Tag nach dem anderen beschert.

Und die Wetterprognosen im Internet sagen, dass die schönen Tage weiter anhalten werden. Allerdings: Die Tageshöchst-Temperaturen sollen langsam aber stetig von 19 Grad am Dienstag bis 14 Grad am Samstag sinken. Zudem soll zeitweise Nebel und Bewölkung aufziehen. Zusammen mit den Bäumen, die sich zusehends verfärben, dürfte es also langsam aber sicher spätherbstlich werden.

Für die Olma nicht ideal

Das anhaltend schöne Wetter ist natürlich Tagesgespräch. Sehr oft ist dabei von «Olma-Wetter» die Rede. Für die Messe sind die derzeitigen Verhältnisse allerdings zu schön und zu warm. Ideal für die Messe sind Temperaturen um die 18 Grad und nicht zu viel Sonnenschein. Ein idealer Messetag ist also ein Herbsttag mit Morgennebel, der sich gegen Mittag langsam auflöst.

Herbstliches Abendrot: Wenn die Sonne hinter St.Gallen versinkt. (Leserbild: Christian Wild - 9. Oktober 2018)
Die Falkenburg im herbstlichen Abendlicht. (Leserbild: Christian Wild - 26. September 2018)
Wenn sich die Bäume goldgelb verfärben. (Leserbild: Franziska Hörler - 5. Oktober 2018)
Goldener Herbst am Wattbach zwischen Riethüsli und Wolfganghof. (Leserbild: Franziska Hörler - 14. Oktober 2018)
Herbstliche Lichtspiele am Waldrand. (Leserbild: Hans Aeschlimann - 13. Oktober 2018)
Spazierweg rund um den Menzlen: Aussicht von der Wilenstrasse Richtung Appenzellerland und Säntis. (Leserbild: Klaus Stadler - 5. Oktober 2018)
Der Herbst klopft am Gübsensee an die Tür des Sommers. (Leserbild: Luciano Pau - 12. Oktober 2018)
Tiefer Pegelstand und spiegelglatte Wasserfläche ab Bubenweier. (Leserbild: Janny van der Graaff - 15. Oktober 2018)
Die Wolfgangkapelle beim Schlössli Haggen im herbstlichen Föhnlicht. (Leserbild: Klaus Stadler - 5. Oktober 2018)
Farbenprächtiger Fassadenschmuck in der Mult bei Gossau. (Leserbild: Franz Gerhard - 7. Oktober 2018)
Herbstzeit ist auch Erntezeit: reife Äpfel an einem Baum bei Berg SG. (Leserbild: Stefan Truffer - 28. September 2018)
Herbstblatt im Botanischen Garten St.Gallen. (Leserbild: Hans Adelmann - 9. Oktober 2018)
Herbstliches Kunstwerk mit Schnecke. (Leserbild: Franziska Hörler - 6. Oktober 2018)
Knallroter Herbst bei Altenrhein. (Leserbild: Jeannette Gabathuler)
Eine Kreuzspinne im Herbstgarten. (Leserbild: Alois Aschwanden - 14. Oktober 2018)
Bei St.Georgen: Ein Männlein steht im Walde... (Leserbild: Franziska Hörler - 6. Oktober 2018)
Ein fischender Graureiher am Bodenseeufer bei Horn. (Leserbild: Wolfgang Ponader - 14. Oktober 2018)
Gesehen vom Hohen Kasten aus: Im Rheintal wabern die Morgennebel. (Leserbild: Remo Schläpfer - 7. Oktober 2018)
18 Bilder

Leserbilder: Ein Herbst wie aus dem Bilderbuch auch für Stadt und Region St.Gallen

Ist es - wie derzeit - superschön, zieht es die Massen weniger aufs Olma-Areal und an den Jahrmarkt im Museumsquartier, sondern diese streben dann lieber den Hügeln und Bergen zu. Oder wie das im Volksmund plakativ-praktisch heisst: Wenn man beim Trinken eines Weissweins im Aussenareal der Olma ins Schwitzen gerät, ist es definitiv zu warm für die Messe.

Trotzdem «schön Leute» an der Messe

Dass das Wetter für die Olma nicht wirklich ideal ist, bestätigt deren Pressechef Marco Kleger. Derzeit sei es zu warm, sagt er auf Anfrage am frühen Montagnachmittag. Ob sich das Bilderbuch-Herbstwetter negativ auf die Publikumszahlen auswirken werde, lasse sich allerdings noch nicht sagen. Dafür müsse man bis zum Messeschluss warten. Der subjektive Eindruck von Marco Kleger ist aber, dass es am Montag auf dem Messeareal «für den Wochenanfang sehr schön Leute hat».

Publikumsmassen am ersten Olma-Sonntag. (Bild: Urs Bucher - 14. Oktober 2018)

Publikumsmassen am ersten Olma-Sonntag. (Bild: Urs Bucher - 14. Oktober 2018)

Dem superschönen Herbstwetter kann Marco Kleger auch Positives abgewinnen. Die Stimmung an der diesjährigen Olma sei ausgezeichnet. Die Leute seien wohl nicht zuletzt aufgrund des Wetters ausnehmend gut gelaunt. Von Sonnenschein und Wärme profitierten zudem bezüglich Publikumsaufmarsch die Aussenstände und das Arena-Programm.

Und als Trost für den Olma-Pressechef: Die Prognosen für die nächsten Tage deuten ja darauf hin, dass die idealen Olma-Tage noch bevor stehen - dank sinkenden Temperaturen, Morgennebel und ein paar Wolken.

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