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Die Handballer des SV Fides gewinnen, haben aber noch Luft nach oben

Dank eines 22:20-Erfolgs gegen Frauenfeld startet der SV Fides gut in die Finalrunde der 1. Liga. Die St.Galler müssen allerdings lange um den Sieg zittern. Trainer und Spieler sehen noch einige Baustellen.
Fritz Bischoff
Jeremias Ryser (links) steuert vier Treffer zum Sieg des SV Fides gegen Frauenfeld bei. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 13. Januar 2019))

Jeremias Ryser (links) steuert vier Treffer zum Sieg des SV Fides gegen Frauenfeld bei. (Bild: Michel Canonica (St. Gallen, 13. Januar 2019))

So wenig Gegentore wie zum Auftakt in die Finalrunde der 1. Liga hat Fides während der gesamten Hauptrunde vom September bis Dezember des vergangenen Jahres nie hinnehmen müssen. Lediglich deren 20 waren es beim 22:20-Heimsieg der St.Galler gegen den SC Frauenfeld – zehn in der ersten und zehn in der zweiten Halbzeit.

«Die Einstellung, die Umsetzung der Vorgaben und der Kampf haben gestimmt», freute sich Trainer Alex Usik, der in der Finalrunde im Gegensatz zur Hauptrunde selber nicht mehr ins Spielgeschehen eingreift. «Wir sind in der komfortablen Lage, über ein grosses Kader mit zahlreichen jungen Spielern zu verfügen. Unser Nachwuchs soll jetzt Erfahrungen sammeln und sich beweisen. Gegen Frauenfeld ist dieser Schritt schon recht gut gelungen.»

Fehlende Abgeklärtheit

Durchwegs zufrieden mit dem Auftritt seines Teams konnte Usik freilich nicht sein. Denn alleine schon der Wert von nur 22 erzielten Toren war nicht des grossen Lobes würdig. «Sehr oft agierten wir im Angriff zu hektisch und warfen zu schnell und zu unpräzise auf das gegnerische Tor.» Dazu kam vor allem im ersten Spielabschnitt eine gewisse Nervosität, die einem geordneten Spielaufbau abträglich war. Fides lag während der ersten 30 Spielminuten mehrheitlich mit bis zu drei Treffern in Führung, konnte diese bis zur Pause und dem 10:10 aber nicht behaupten. Die St.Galler verpassten es so, die Partie frühzeitig in die für sie richtigen Bahnen zu lenken.

Besondere Probleme bekundete das Heimteam mit den beiden Frauenfeldern Yves Petrig und Cédric Zimmermann, die zusammen acht der zehn Thurgauer Treffer erzielten. Auch in der zweiten Halbzeit waren es diese beiden Spieler, die letztendlich nur vier Tore ihres Teams nicht selbst erzielt hatten.

Trotzdem konnten die St. Galler nach dem Seitenwechsel die Führung wieder an sich reissen und sich einen maximalen Vorsprung von drei Treffern (15:12 und 18:15) erspielen.

Eine starke Goalie-Leistung

Viel dazu bei trug Torhüter Ramon Schaltegger mit seiner Abwehrquote von 43 Prozent. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass Frauenfeld, das im Vergleich zur Hauptrunde zahlreiche Kadermutationen zu verkraften hatte und insbesondere ohne Topskorer Mulele Kipili auskommen muss, in der 54. Minute zum 19:19 und wenig später zum 20:20 ausgleichen konnte.

In den Schlussminuten jedoch entschieden die Gastgeber dank der Tore von Captain Daniel Berger und dem Linkshänder Marcel Misteli, die wie auch Jeremias Ryser auf je vier Torerfolge kamen, das Spiel zu ihren Gunsten. «Auch dank viel Kampf haben wir so den Auftakt in die Finalrunde positiv gestalten können. Wichtig ist der Sieg, wichtig sind die zwei Punkte – aber sicher haben wir vor allem offensiv noch Steigerungspotenzial», stellte Torhüter Lukas Buff fest, der in der ersten Halbzeit ebenso einen Penalty abgewehrt hatte, wie in der zweiten sein Positionskollege Schaltegger.

Bereits am Mittwochabend um 20.30 Uhr steht für Fides die zweite Partie der Finalrunde auf dem Programm. Die St.Galler empfangen im Athletik Zentrum die Mannschaft von Siggenthal/Vom Stein Baden.

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