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Feuerwehr St.Gallen zieht Bilanz 2018: Heikelste Aufgabe war der Brand im Linsebühl

Die Ziele erreicht, zwei Depots saniert, Menschenleben und Tiere gerettet: Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen rückten 2018 bisher 1139 Mal aus.
Jonas Manser
Grosseinsatz für die Feuerwehr St.Gallen: der Brand des Dachstockes an der Linsebühlstrasse 105. (Bild: Kapo SG)

Grosseinsatz für die Feuerwehr St.Gallen: der Brand des Dachstockes an der Linsebühlstrasse 105. (Bild: Kapo SG)

Das bisherige Jahr war für Feuerwehr und Zivilschutz St. Gallen (FWZSSG) ein Rekordjahr, verkündete Kommandant Christian Isler am Jahresrapport 2018. 100 Bienenschwärme wurden eingefangen, 230 Wespennester beseitigt – so viel wie nie zuvor. Wie schon im Jahr 2017 sprach Isler von einem «Glücksjahr». Mit 1139 Einsätzen sei die Feuerwehr zwar überdurchschnittlich oft ausgerückt, doch die Fälle hätten gut bewältigt werden können: «Der Schwierigkeitsgrad war eher unterdurchschnittlich.»

Der für die Feuerwehr anspruchsvollste Brand ereignete sich am 24. Mai im Linsebühl. Der Dachstock des Hauses an der Linsebühlstrasse 105 in der Nähe der Kirche stand in Flammen. Heikel war der Einsatz insofern, als dass zuerst die Bewohner evakuiert werden mussten. Erst danach konnte der Brand von oben gelöscht werden. Die engen Strassen boten der Feuerwehr nicht viel Platz zum Manövrieren.


Einiges zu tun gab der Feuerwehr auch der starke Regen am Nationalfeiertag: beschädigte Bäume, evakuierte Feste und überflutete Gebäude. In diesem Jahr konnte die Feuerwehr bisher drei Menschenleben und fünf Tiere retten. Ein ganz kniffliger Einsatz dauerte sogar 22 Stunden, als zwei junge Katzen zu retten waren.

Sanierungen zweier Depots abgeschlossen

Kommandant Christian Isler hielt den Jahresrapport 2018 der FWZSSG in der Aula im Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums im Riethüsli ab. Leitgedanke des Abends war die sogenannte «Resilienz». Die Fähigkeit schwierige Situationen zu bewältigen ist bereits seit 2008 ein Thema. Seit 2012 gehe es jedoch zusehends um die Verwundbarkeit von wichtigen Infrastrukturen, für welche die Feuerwehr und der Zivilschutz auch Sicherheit böten, sagte Isler.

Massnahmen findet man in kleinen Details: So wurden die renovierten Depots Ost und West mit Steckdosen versehen, an welche im Notfall Stromgeneratoren angeschlossen werden könnten. Auch wenn es kein Strom geben sollte, die Feuerwehr könne so ihrer Arbeit uneingeschränkt nachgehen.

Im Mittelpunkt des Abends standen die abgeschlossenen Sanierungen der Depots Ost und West der Milizfeuerwehr. Des weiteren wurde im Juni die neue Webseite aufgeschaltet – «ein wichtiger Schritt in der Öffentlichkeitsarbeit», wie es Isler bezeichnete. Ein weiteres Highlight war die Einweihung des Feuerwehrmuseums «Depot 61» sowie die Zusage für die Sanierung des Brandhauses «Hofen».

Jahresziele 2018 erreicht

Abschliessend konnte Kommandant Isler die Jahresziele 2018 als erreicht erklären. Zu den Jahreszielen 2019 gehört die laufende Sanierung und Erweiterung des Depots der Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse. Hinzu kommt die Sanierung des Brandhauses «Hofen», die im Winter 2019/20 beginnen soll. «Ein Kalendereintrag für die Bevölkerung» sei die nationale Nacht der offenen Toren am 30. August, an dem sich Feuerwehr und Zivilschutz der Öffentlichkeit präsentieren werden.

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