Fell und Federn
«Alle wollen ihn knuddeln»: Der Rüde aus Arnegg mit dem besonderen Namen Ramun von Gianal ist ein gefragter Begleiter

In einer Serie stellen wir die Büsis, Hamster oder Pferde der Ostschweizerinnen und Ostschweizer vor. Zum Beispiel Claudia Helfenberger mit ihrem flauschigen Hund Ramun von Gianal.

Jolanda Riedener
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Nicht nur auf dem Liegestuhl macht Ramun von Gianal es sich bequem: Sein Lieblingsplatz ist der Sitzsack.

Nicht nur auf dem Liegestuhl macht Ramun von Gianal es sich bequem: Sein Lieblingsplatz ist der Sitzsack.

Bild: Claudia Helfenberger

Steckbrief

Name: Ramun von Gianal

Rasse: Tibetischer Hirtenhund

Alter: 1 Jahr

Wohnort: Arnegg

Lieblingsessen: Knochen, Steckli

Charakter: Verschmust

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Der treue Begleiter von Claudia Helfenberger aus Arnegg hört auf den besonderen Namen Ramun von Gianal. Ihren Vierbeiner ruft sie «Ramun» – seinen wundervoll klingenden Namen hat der Tibetische Hirtenhund auch wegen seines Geburtsortes erhalten.

Ramun von Gianal ist im bündnerischen Sarns geboren, die Gegend heisst Gianal. Vor knapp einem Jahr kam er dort zusammen mit acht Rüden zur Welt. Sein Name kommt aus dem Rätoromanischen «Ramun dils pasturs da Gianal», wobei Ramun «der Schützende» bedeutet. «Dils pasturs da Gianal» heisst übersetzt «die Hirten von Gianal». Es ist entsprechend ein sehr passender Name für einen Tibetischen Hirtenhund aus Graubünden.

Er bringt die Menschen zum Lachen

Seine Besitzerin beschreibt ihren Vierbeiner als liebevoll: Er mag Menschen und auch alle Artgenossen sehr. Diese Liebe werde natürlich auch erwidert: «Alle wollen ihn knuddeln.» Claudia Helfenberger sagt:

«Er ist immer für Spässe bereit und bringt die Menschen zum Lachen.»

Ramun von Gianal ist viel in der Natur unterwegs und begleitet sein Frauchen auch zur Leichtathletik Gossau (LAG), wo sie als Leiterin tätig ist. Dort sei er ebenfalls sehr beliebt. Helfenberger sagt: «Er ist ein aufmerksamer Zuschauer, der gerne über die Hürden springt, im Weitsprung auch einmal den Sand durchwühlt und auf der Sprintbahn um die Wette rennt.»

Naheliegend, dass sich Ramun auch selber in Agility, einer Hundesportart mit Hindernisparcours, versuchen will. Ausserdem wächst er in einer vierköpfigen, sportlichen Familie auf.

Helfenberger gibt auch Schulsportunterricht. Auf Schulreisen und Exkursionen begleitet Ramun sein Frauchen mit ihren Schülerinnen und Schülern – und steht im Mittelpunkt. Er soll ausserdem zum Therapiehund ausgebildet werden.

Tibetische Hirtenhunde gelten als anhänglich und lernwillig

Der Tibetische Hirtenhund wird auch Tibet-Terrier genannt. Entsprechend der rauen Bedingungen in Tibet verfügt er über ein üppiges Fell. Die Rasse gilt als aufmerksam und wird zuverlässig als Wachhund eingesetzt. Tibetische Hirtenhunde werden als fröhlich, intelligent und lernwillig beschrieben. Sie sind sehr verspielt, anhänglich und kinderlieb, aber auch zurückhaltend gegenüber Fremden, jedoch niemals aggressiv oder streitsüchtig.

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