Fehlalarm für die Feuerwehr am Funkensonntag 

Auf der Brache St.Fiden wurde am Funkensonntag der Scheiterhaufen für den Böögg entzündet. Offenbar wusste jemand nichts vom Anlass - und alarmierte die Feuerwehr. 

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Die schnelle Explosion lässt auf einen guten Sommer hoffen.

Die schnelle Explosion lässt auf einen guten Sommer hoffen. 

Johannes Wey

(lw) Der Böögg explodierte in diesem Jahr bereits nach drei Minuten. Am Funkensonntag wurde auf der Brache St. Fiden der Scheiterhaufen für den Böögg entzündet. Für die Sicherheit sorgte auf der Brache St.Fiden die St.Galler Milizfeuerwehr, Kompanie Ost und die Stadtpolizei.

Offenbar hielt jemand den Funken für einen Brand –  bei der Kantonalen Notrufzentrale ging ein Anruf wegen eines vermuteten Hausbrandes ein.

«Besser ein Anruf zu viel als einer zu wenig.»

«Jemand meldete offenbar einen brennenden Dachstock», sagt Klaus-Dieter Mennel, Mediensprecher bei der Stadtpolizei. Die Berufsfeuerwehr rücke mit Blaulicht und Sirenen aus. Vor Ort mussten die Einsatzkräfte jedoch feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte. 

Für Mennel von der Stadtpolizei ist trotzdem klar: «Besser ein Anruf zu viel als einer zu wenig.» 

Auch bei der Stadtpolizei ging ein Anruf ein, allerdings wegen des lauten Knalls, den der Böögg bei der Explosion verursachte. Mennel sagt: «Wir wussten vom Funken und mussten nicht ausrücken.»