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FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau will ihre sechs bisherigen Sitze im Kantonsrat verteidigen

Die FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau hat am Dienstag für die Kantonsratswahlen vom 8. März 2020 nominiert. Sie tritt mit einer Liste und 29 Kandidierenden an; zwei Sitze sind allerdings noch vakant. Unter den Kandidierenden sind fünf der sechs Bisherigen. Die am 20. Oktober neu gewählte Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher tritt nicht mehr an.
Reto Voneschen
An der Nominationsversammlung der FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau (von links): Heinz Loretini (Gossau), Tom Allgoewer (St.Gallen) und Präsident Mic Kummer (St.Gallen) mit der neugewählten FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Gaiserwald). (Bilder: PD/Thomas Percy - 29. Oktober 2019)

An der Nominationsversammlung der FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau (von links): Heinz Loretini (Gossau), Tom Allgoewer (St.Gallen) und Präsident Mic Kummer (St.Gallen) mit der neugewählten FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Gaiserwald). (Bilder: PD/Thomas Percy - 29. Oktober 2019)

Kaum sind die nationalen Wahlen vorbei, wird bereits für die nächsten nominiert. Auf die Nationalratswahlen vom 20. Oktober folgen nämlich am 8. März 2020 im Kanton St.Gallen die Wahlen ins Kantonsparlament und in die Kantonsregierung. Zusammen mit den kommunalen Wahlen vom Herbst 2020 ergibt das den berühmt-berüchtigten St.Galler Wahlmarathon, bei dem – einschliesslich Vorbereitungszeit – innert 18 Monaten die Exekutiven und Legislativen aller politischen Ebenen neu bestellt werden.

Nachdem die Kantonalpartei am Donnerstag zuvor für die Regierungratswahlen nominiert hatte, nahm die FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau am Dienstagabend ihre Nominationen für den Kantonsrat im Hofkeller in St.Gallen vor. Dessen 120 Sitze werden in den acht Wahlkreisen verteilt. Auf den Wahlkreis St.Gallen-Gossau mit den Politischen Gemeinden St.Gallen, Eggersriet, Wittenbach, Häggenschwil, Muolen, Waldkirch, Andwil, Gossau und Gaiserwald entfallen 29 Sitze.

«FDP darf sich zu den Siegern zählen»

Die FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau steigt mit viel Optimismus in den kantonalen Wahlkampf. Bei den Nationalratswahlen habe man den Stimmenanteil leicht steigern und die beiden Sitze halten können. Im Kanton St.Gallen dürfe sich die FDP damit ebenfalls zu den Siegern zählen, begründete Regionalparteipräsident und selber Kantonsratskandidat Mic Kummer im Hofkeller die Stimmungslage.

Über 60 FDP-Mitglieder wohnten der Nominationsversammlung der Regionalpartei St.Gallen-Gossau vom Dienstagabend im Hofkeller in St.Gallen bei.

Über 60 FDP-Mitglieder wohnten der Nominationsversammlung der Regionalpartei St.Gallen-Gossau vom Dienstagabend im Hofkeller in St.Gallen bei.

Dieses Resultat des 20. Oktobers stimme für die Kantonsratswahlen zuversichtlich. Man könne so mit Schwung, viel Motivation und einer Liste mit guten Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkampf steigen, hielt Kummer fest.

Wahlziel: 2016 neu gewonnenes Mandat halten

Bei den Kantonsratswahlen 2016 hatte die FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau einen sechsten Sitz gewinnen können. Das Mandat will sie am 8. März 2020 verteidigen. Dies trotz eines Rücktritts auf Ende der Amtsdauer: Nach ihrer Wahl in den Nationalrat kandidiert Susanne Vincenz-Stauffacher nämlich nicht mehr fürs Kantonsparlament.

Die übrigen Bisherigen treten erneut an. Das sind Stadtpräsident Thomas Scheitlin, Ortsbürgerpräsident Arno Noger, Rechtsanwalt Walter Locher und PR-Frau Isabel Schorer (alle St.Gallen) sowie Thomas Ammann (Waldkirch). Dazu kommen 22 Neue. Zwei Linien auf dem FDP-Wahlzettel sind noch leer. Dafür sollen zwei Kandidierende nachnominiert werden. Die Parteiversammlung vom Dienstagabend erteilte der Parteileitung die Kompetenz dafür.

Reihenfolge: Bisherige, Kandidierende 2016, Neue

Die Plätze eins bis fünf auf der FDP-Liste gehören den Bisherigen. Auf den Plätzen sechs bis 18 figurieren in der Reihenfolge der damaligen Resultate jene, die bereits 2016 fürs Kantonsparlament kandidierten. Auf Listenplatz sechs landet damit Georges Gladig (Wittenbach). Auf den Plätzen 19 bis 29 wurden die erstmals Kandidierenden platziert. Darunter ist etwa auf Platz 23 auch Christine Bolt (Gaiserwald), die in der Regierungsnomination der Vorwoche Beat Tinner unterlegen ist.

Zum neuen Vizepräsidenten der FDP-Regionalpartei St.Gallen-Gossau wurde am Dienstagabend im Hofkeller neu der Jungfreisinnige Tom Allgoewer (St.Gallen) gewählt. Neuer zweiter Revisor wurde Heinz Loretini, Chef des Finanzamts der Stadt Gossau. Nominationen wie Wahlen erfolgten alle einstimmig.

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