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Fans vor Freude aus dem Häuschen, St.Galler Stadtpolizei greift durch

Für die einen ist es eine Unsitte, für die anderen ein Ausdruck der Freude: Auch nach den Spielen der laufenden Fussball-WM sind Fans der Siegermannschaft hupend im Auto im St.Galler Stadtzentrum unterwegs. In grösserer Zahl waren motorisierte Fans erstmals am Sonntag nach dem Sieg Serbiens gegen Costa Rica und dann nochmals nach dem Schweizer Unentschieden gegen Brasilien auf der Strasse anzutreffen.
Reto Voneschen
Jubelnde Fans mit Schweizerfähnchen am Sonntagabend am Blumenbergplatz. (Bild: Urs Bucher)

Jubelnde Fans mit Schweizerfähnchen am Sonntagabend am Blumenbergplatz. (Bild: Urs Bucher)

Wirkliche Fanmassen waren auch am Sonntagabend nach dem Brasilien-Spiel der Schweizer Nati im St.Galler Stadtzentrum nicht unterwegs. Das Public Viewing auf dem Blumenmarkt und die Beizen, die die Spiele auf Grossleinwand oder auf einem Fernseher zeigen, leerten sich relativ schnell nach Spielende.

Jubel im Public Viewing auf dem Blumenmarkt. (Bild: Urs Bucher)
Das Unentschieden ist Tatsache: Jubel im Zelt des Public Viewing auf dem Blumenmarkt. (Bild: Urs Bucher)
Motorisierte Fans feiern mit Fahnen und Halstüchern auf dem Oberen Graben beim Restaurant Süd. (Bild: Urs Bucher)
Freude übers gute Spiel der Schweizer Nati zu zweit auf der Vespa am Schibenertor. (Bild: Reto Voneschen)
Schweizer Fans am Schibenertor auf dem Weg nach Hause. (Bild: Reto Voneschen)
Mit Leibchen und Fahnen am Auto beim Blumenbergplatz. (Bild: Urs Bucher)
Rotweisse Fahne und rotweisses Verkehrssignal. (Bild: Urs Bucher)
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Feiern nach dem Unentschieden

Die grosse Mehrheit der Besucherinnen und Besucher zog es nach Hause und nicht zum Feiern auf den Bohl oder ans Schibenertor. Für einen Grossauflauf war es nach dem ersten Unentschieden vielleicht auch noch zu früh. Weiter dürfte der leichte Nieselregen und die Tatsache, dass die meisten am Montagmorgen am Arbeitsplatz antreten müssen, die Festfreude in Grenzen gehalten haben.

Nicht direkt zum Schibenertor

Motorisiert und hupend waren Fans nicht nur im Stadtzentrum unterwegs. Hier war der Andrang allerdings so gross, dass die Stadtpolizei nicht nur wie üblich die Schlaufe über den Marktplatz für Autos sperrte, sondern die Strasse auch am Blumenbergplatz in Fahrtrichtung Schibenertor für hupende Fans blockierte. Wer trotzdem hier durchfahren wollte, musste die grosse Schlaufe über Rosenberg- und St.Leonhard-Strasse absolvieren.

Um Rückstau am ÖV-Knoten Schibenertor zu verhindern, sperrte die Stadtpolizei die Zufahrt vom Blumenbergplatz her. (Bild: Reto Voneschen)

Um Rückstau am ÖV-Knoten Schibenertor zu verhindern, sperrte die Stadtpolizei die Zufahrt vom Blumenbergplatz her. (Bild: Reto Voneschen)

Den Abbieger vom Unteren Graben Richtung Schibenertor am Blumenbergplatz gesperrt habe die Polizei, um lange Rückstaus und damit ein Verkehrschaos insbesondere auf dem ÖV-Knoten Schibenertor zu verhindern, erklärte Polizeisprecher Dionys Widmer am Sonntag auf Anfrage. Die Massnahme sei schon am Sonntagnachmittag nach dem Serbien-Spiel nötig gewesen.

Verstösse gegen Verkehrsregeln werden geahndet

Nicht nur hielt sich der motorisierte Fanjubel in St.Gallen an den ersten vier WM-Tagen in Grenzen, es gab seitens der Stadtpolizei bis Sonntagnacht auch keinerlei Zwischenfälle zu vermelden. Die Hupkorsos, die die Polizei auch bei dieser Weltmeisterschaft bis eine Stunde nach dem Match toleriert, seien reibungslos über die Bühne gegangen, bestätigte Polizeisprecher Dionys Widmer.

Fanfreude hin oder her, die Stadtpolizei greift sofort durch, wenn sich motorisierte Fussballfans gegen Verkehrsregeln vergehen. Am Schibenertor war am Sonntag nach 22 Uhr zu beobachten, wie Polizisten Autos von der Strasse aufs Trottoir winkten. Dies betraf vor allem Fahrzeuge, aus deren Fenstern Fahnen geschwenkt wurden, was, weil gefährlich, ausdrücklich verboten ist. Und auch für feiernde Fussballfans gilt die Pflicht, Sicherheitsgurte zu tragen, sowie das Handy-Verbot am Steuer.

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