Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

St.Galler Ex-Handballerin Karin Weigelt will für die FDP in den Nationalrat

Die FDP in Flums stellt Karin Weigelt als Kandidatin für die Nationalratswahlen im Oktober 2019 vor. Die Ex-Handballerin sieht ihre Schwerpunkte in der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit.
Karin Weigelt strebt nach ihrer Sportlerkarriere eine politische Laufbahn an. (Bild: Benjamin Manser)

Karin Weigelt strebt nach ihrer Sportlerkarriere eine politische Laufbahn an. (Bild: Benjamin Manser)

(pd/ibi) Am vergangenen Montag nominierte die FDP Flums Karin Weigelt als freisinnige Sarganserländer Kandidatin für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019, wie es in einer Mitteilung heisst.

Karin Weigelt ist 34 Jahre alt und in der Region St.Gallen aufgewachsen. Derzeit wohnt sie in Kriessern und wird demnächst ihren Wohnsitz ins Sarganserland verlegen. Das politische Interesse wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt, vertrat ihr Vater Peter Weigelt früher selbst die FDP des Kantons St.Gallen (1995-2006) im Nationalrat, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

Mit Interesse die politischen Systeme studiert

Weigelt hat eidgenössische Abschlüsse als Fachfrau in Public Relations und in Marketing-Kommunikation, einen MBA-Abschluss in Sportmanagement sowie eine Weiterbildung als Online Marketing Managerin. Sie spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Norwegisch. Aktuell arbeitet sie beim Schweizerischen Handballverband (SHV) als Projektleiterin, mit dem Auftrag eine Frauenhandball-Akademie aufzubauen, die 2020 den operativen Betrieb aufnehmen soll.

Während den letzten 11 Jahren war Weigelt im Ausland als Profihandballerin erfolgreich. Sie startete ihre sportliche Karriere beim LC Brühl/St.Gallen und spielte dann in den höchsten Ligen Deutschlands, Norwegens und Frankreichs. Zudem spielte sie 127 Mal in der Schweizer Nationalmannschaft und schoss dabei fast 400 Tore.

«Während meiner Auslandaufenthalte habe ich mit Interesse die verschiedenen, von der Schweiz stark abweichenden, politischen Systeme erfahren und studiert», wird Karin Weigelt in der Mitteilung zitiert.

Am schweizerischen System schätze sie die direkte Demokratie und den Föderalismus, als Nachteil sehe sie die manchmal extrem langen politischen Entscheidungswege.

Die Politik brauche positives Denken

Weigelt lernte im Sport positiv zu denken. Dies sei für sie die Grundlage für den Erfolg, im Sport, wie auch im gesellschaftlichen und politischen Leben. In ihrer Tätigkeit stelle sie den Menschen in den Mittelpunkt und nicht das System. Als junge Frau wolle sie zudem die junge, moderne Generation vertreten, ohne dabei die älteren Generationen und bestehende Werte zu vernachlässigen.

Ihre politischen Schwerpunkte sieht Weigelt bei der Digitalisierung und in der Nachhaltigkeit. Die Digitalisierung sieht sie als grosse Herausforderung, zugleich aber auch als Chance für die Schweiz. Denn die Digitalisierung werde nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das gesellschaftliche Leben verändern.

Die Nachhaltigkeit muss gemäss Weigelt nicht nur in der Umwelt, sondern in allen Politikbereichen mehr Gewicht erhalten. So sollten Parlamente bei der Beratung neuer Gesetze konsequent auch deren Kosten, Finanzierung und Umsetzung in den Beratungsprozess einfliessen lassen. Vor allem in der Finanzpolitik müsse sichergestellt werden, dass wir nicht weiter auf Kosten kommender Generation leben würden.

Ihre Vorstellung schloss Karin Weigelt mit:

«In der anstehenden Nationalratskampagne gebe ich Vollgas, so wie ich das von meiner Spitzensportkarriere her gewöhnt bin. Wenn ich antrete, will ich auch gewinnen!»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.