Die Gossauer Friedberg-Mensa ist nicht mehr ganz dicht

Beim Gossauer Stadtapéro in der Friedberg-Mensa tropfte Wasser von der Decke. Bevor der Schaden behoben werden kann, muss die Ursache gefunden werden.

Johannes Wey
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Mehrere Kübel in der Friedberg-Mensa sorgten dafür, dass der Boden trocken blieb. (Bild: Johannes Wey)

Mehrere Kübel in der Friedberg-Mensa sorgten dafür, dass der Boden trocken blieb. (Bild: Johannes Wey)

Das Wasser tropfte von einigen Stellen entlang des Dachfensters zu Boden. Mehrere Kübel waren aufgestellt worden, damit der Boden trocken blieb. Und die Tropfen weckten die Aufmerksamkeit nicht weniger Besucher am Stadtapéro vom Samstag in der vollbesetzten Friedberg-Mensa.

Der Schaden in der vor zehn Jahren eingeweihten Mensa wurde bereits Ende vergangener Woche festgestellt, sagt Friedberg-Stiftungsratspräsident Daniel Lehmann. «Und wir haben noch letzte Woche in die Wege geleitet, dass das Problem so rasch als möglich behoben wird.»

Als erstes muss der Schaden gefunden werden

Dazu muss die schadhafte Stelle aber erst einmal gefunden werden – was laut Bauingenieur Daniel Lehmann die grösste Schwierigkeit bei einem Wassereintritt darstellt. «Das Wasser geht den Weg des geringsten Widerstands», sagt er. Und in den meisten Fällen sei der Schaden nicht dort zu finden, wo es letztlich tropft.

Denkbare Ursachen kommen Lehmann jedenfalls verschiedene in den Sinn: «Gut möglich, dass eine Abdichtung zwischen Fenster und Dach einfach versagt hat.» Weitere Möglichkeiten wären eine beschädigte Meteorwasserleitung auf dem Dach oder schlicht eine verstopfte Regenrinne. Der Schaden könnte auch bei der Dachhaut selber liegen. «Doch das lässt sich momentan schlicht nicht sagen», sagt Lehmann.