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Interview

Gossauer Roboter-Pilot und seine Klasse feiern Erfolg in Kalifornien

Der technikfaszinierte Gymnasiast Jerome Braun (17) reiste zusammen mit einem zehnköpfigen Team nach Ventura, Kalifornien. Dort haben sie sich nach sechswöchigem Roboterbau 40 amerikanischen Teams gestellt. Beim Wettkampf um den besten Roboter qualifizierten sich Braun und sein Team für die Weltmeisterschaft.t
Nicolas Düsel
Der «Robobabaybeetle» löste alle Aufgaben. (Bild: PD)

Der «Robobabaybeetle» löste alle Aufgaben. (Bild: PD)

Wie war die Stimmung, als ihr von eurer Qualifikation erfahren habt?

Jerome Braun: Während des ganzen Aufenthalts war die Stimmung auf einem Höhenflug. Die Reise nach Amerika, der Kontakt mit den rivalisierenden Teams und der Wettkampf waren unvergesslich. Es fühlte sich wie ein wahrgewordener Traum an.

Was musste der Roboter können, um die Jury zu überzeugen?

Baumaterial und Aufbau waren wichtig. Er musste zudem Bälle zu einem Frachtschiff transportieren und diese dort sicher mit Hilfe einer Winde befestigen. Anschliessend sollte er auf ein Podest steigen, um einen Punktebonus zu erhalten.

Jerome Braun in Kalifornien.

Jerome Braun in Kalifornien.

Gab es nervenaufreibende Momente während des Wettkampfs?

In den Playoffs schlossen wir nicht gut genug ab, um uns für das Finale zu qualifizieren. Nachdem jedoch der Roboter eines anderen Teams einen gröberen Defekt erlitten hatte, hatten wir die Chance, als Ersatzteam einzuspringen und erkämpften uns so die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Zusätzlich erhielten wir zwei Auszeichnungen für unsere Leistungen.

Wo sehen Sie Anwendungsbereiche für eine solche Maschine?

Ich denke nicht, dass eine solche Meisterschaft durchgeführt wird mit der Absicht, Probleme in der Welt zu lösen. Vielmehr sollen junge Menschen inspiriert und mit Maschinenbau vertraut gemacht werden.

In diesem Bereich sind Sie jetzt Experte. Was sind Ihre Tipps für die nächsten Ingenieure?

Unbedingt mitmachen, falls man die Möglichkeit dazu hat. Die freundschaftliche Wettkampfstimmung sowie die Erfahrung, in ein weit entferntes Land reisen zu können, haben die letzte Woche zu einer der besten meines Lebens gemacht.

Haben diese Erfahrungen den Wunsch nach einem technischen Beruf gestärkt?

Zuvor war ich mir unsicher, ob ich vielleicht nicht doch in den Bereich der Wirtschaft einsteigen sollte, doch jetzt bin ich mir sicher, dass ich etwas Technisches studieren will. Ich denke, den anderen im Team geht es bei der Berufswahl ähnlich.

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