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Kommentar

Es gibt nichts zu verlieren

In Thal entsteht ein provisorischer Durchgangsplatz für Schweizer Fahrende. Sie verdienen eine Chance, denn sie sind auf die Plätze angewiesen, um ihren Lebensstil zu pflegen.
Jolanda Riedener
Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach. (Bild: Benjamin Manser)

Jolanda Riedener, Redaktorin Rorschach. (Bild: Benjamin Manser)

An der Bürgerinformation in Thal gab es viele Fragen zum Durchgangsplatz. Dass es die Bürger interessiert, was in ihrer Gemeinde passiert, ist gut für die Demokratie.

Dennoch sollten Ängste und Vorurteile nicht die Oberhand gewinnen. Mit einem Provisorium bietet sich den Thalern die Möglichkeit, die Situation zu prüfen oder mit den Fahrenden in Kontakt zu treten. Das bietet immer auch die Möglichkeit zu erkennen, dass Befürchtungen unbegründet sind.

Dass die Bürger 2014 Nein gesagt haben zum Durchgangsplatz Fuchsloch ist Tatsache und wird so akzeptiert. Der geplante Testbetrieb ist aber ein Versuch und kann ohne Aufwand wieder abgebrochen werden. Gleichzeitig lässt sich der Kanton auf einen Deal mit der Gemeinde ein und baut die Hauptstrasse um – auch wenn der provisorische Betrieb des Durchgangsplatzes abgebrochen werden sollte. Die Gemeinde kann also nur gewinnen. Die Fahrenden verdienen darum eine Chance. Sie sind auf Durchgangsplätze angewiesen, um ihren Lebensstil pflegen zu können.

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