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Kommentar

Zur «Zukunft St.Galler Innenstadt»:
Es braucht ein sichtbares Zeichen

Die Geschäfte und Restaurants sollen wieder florieren, die Altstadt soll wieder zum Treffpunkt werden: Das ist das Ziel des Projekts «Zukunft St.Galler Innenstadt». 180 Detailhändler und weitere Interessenvertreter haben sich diese Woche zu einem Forum in der Lokremise getroffen.
Roger Berhalter
Roger Berhalter. (Bild: Ralph Ribi)

Roger Berhalter. (Bild: Ralph Ribi)

Ein paar neue Bänkli aufstellen, einen Hauslieferdienst lancieren und das Parkieren für Handwerker vereinfachen: Das reicht noch nicht, um die Innenstadt wieder zu beleben. Aber es ist ein Anfang. Und ein sichtbares Zeichen dafür, dass es mit der grossen städtischen Anti-Ladensterben-Initiative namens «Zukunft St.Galler Innenstadt» vorangeht.

Das jüngste Forum zum Thema diese Woche hat einmal mehr gezeigt: Mit ein paar simplen Massnahmen lässt sich das Abwandern der Kundinnen und Kunden aus der Innenstadt nicht verhindern. Das Ladensterben ist ein zu komplexes Problem für einfache Lösungen. Deshalb ist es richtig, es in seiner ganzen Breite anzugehen. Auch wenn dies dazu führt, dass an einem Abend über so unterschiedliche Themen wie Zwischennutzungen und Öffnungszeiten, Güterumschlagszonen und Bewilligungsgebühren, Spielplätze und City Manager diskutiert wird.

Einmal mehr war am Forum in der Lokremise zu spüren, dass die Lage ernst und der Wille zur Veränderung gross ist. Gastronomen und Detaillisten haben anderes zu tun, als neben dem Tagesgeschäft noch Ideen auszuhecken und Konzepte zu entwickeln – und doch tun sie es. Weil ihnen nicht nur der eigene Betrieb, sondern die ganze Innenstadt am Herzen liegt. Der Stadtrat täte nun gut daran, dies zu würdigen und konkrete Massnahmen zu treffen. Nicht zuletzt deshalb, um der Bevölkerung zu signalisieren, dass die Innenstadt tatsächlich eine Zukunft hat. Der politische Wille scheint vorhanden. Jedenfalls formulierte Stadtpräsident Thomas Scheitlin am Forum treffend: «Wenn man mit der Umsetzung erst anfängt, wenn alle Details klar sind, dann ist es schon zu spät.»

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