Kommentar

Rennen um Müller-Nachfolge bleibt spannend

Stefan Meier (CVP) verzichtet auf eine Kandidatur um das Stadtpräsidium in Rorschach. Das Rennen um die Nachfolge von Thomas Müller (SVP) ist nach wie vor offen.

Rudolf Hirtl
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Es bleibt spannend Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller kündigte im August seinen Rücktritt auf Ende 2019 an. In der Zwischenzeit haben die FDP mit dem Thaler Gemeindepräsidenten Robert Raths und die SP mit dem Rorschacher Stadtrat Guido Etterlin Kandidaten für die Nachfolge präsentiert.

Nun hat sich auch CVP-Stadtrat Stefan Meier zu Wort gemeldet und dabei seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekanntgegeben. Ob er damit die Chancen des bürgerlichen Kandidaten verbessert, bleibe dahingestellt. Respekt verdient Meier für seinen sachlichen und nüchternen Auftritt. Niemand hätte es ihm verdenken können, hätte er auf das unsensible Vorpreschen der FDP-Rorschach verärgert reagiert. Er stellt sein persönliches Befinden aber hintan und hofft auf eine für die Stadt Rorschach und dessen Entwicklung gute Lösung.

Auch nach dem Verzicht der CVP bleibt die Ausgangslage spannend. Keiner der beiden Kandidaten kann sich seiner Sache sicher sein. Ausserdem läuft die Anmeldefrist noch bis 18. März. Weitere Kandidaten könnten ins Rennen steigen, auch parteilose. Und dies nicht etwa chancenlos, wie zuletzt die Wahl von Aussenseiter Oliver Gröble in Wittenbach bewiesen hat.