Es bleibt beim Zweikampf Gröble gegen Näf

Ein Parteiloser und ein CVPler wollen Wittenbacher Gemeindepräsident werden. Der zweite Wahlgang findet am 25. November statt.

Johannes Wey
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Der Wittenbacher Dreikampf wird zum Zweikampf: Oliver Gröble (parteilos) und Norbert Näf (CVP) treten erneut an. Georges Gladig (FDP) hat sich aus dem Rennen genommen. (Bild: Ralph Ribi)

Der Wittenbacher Dreikampf wird zum Zweikampf: Oliver Gröble (parteilos) und Norbert Näf (CVP) treten erneut an. Georges Gladig (FDP) hat sich aus dem Rennen genommen. (Bild: Ralph Ribi)

Nur 27 Stimmen trennten die beiden Kandidaten Oliver Gröble (parteilos) und Norbert Näf (CVP) beim ersten Wahlgang am 23.September. FDP-Kandidat Georges Gladig hingegen landete mit 652 Stimmen abgeschlagen auf dem dritten Platz und gab kurz darauf bekannt, im zweiten Wahlgang nicht mehr anzutreten. Ausserdem verkündete seine Partei, keinen neuen Kandidaten aufstellen zu wollen. Bis Ende Oktober will die FDP entscheiden, wen sie im zweiten Wahlgang unterstützt.

Erneute Kandidatur bereits am Wahltag verkündet

Gröble und Näf hingegen bekräftigten noch am Wahltag ihre Absicht, auch im zweiten Wahlgang anzutreten. Gröble sprach von einem «Wahnsinnsresultat», Näf von einem «Ansporn, weiterhin Vollgas zu geben».

Und bei diesem Duell parteilos gegen auswärtig bleibt es auch: Für den zweiten Wahlgang sind keine weiteren Wahlvorschläge eingegangen, wie die Gemeinderatskanzlei auf Anfrage mitteilte. Der zweite Wahlgang findet am 25. November statt. Diesmal reicht ein einfaches Mehr zum Wahlsieg.

Der 50-jährige Gröble wohnt in Wittenbach und ist Standortförderer beim Kanton St. Gallen. Der 51-jährige Näf arbeitet als Gemeindeschreiber in Untereggen. Im ausserrhodischen Heiden hat er bereits als Gemeindepräsident gewirkt.