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Besuch auf der Baustelle des neuen Schulhauses in Waldkirch

Zum ersten Mal konnte sich die Bevölkerung ein Bild vom Rohbau des neuen Schulhauses machen. Die Besichtigung kam an – auch wenn ein Detail noch Fragen aufwirft.
Manuela Bruhin
Anfang Februar werden die Fenster in den Rohbau des Schulhauses in Waldkirch eingebaut. (Bild: Urs Bucher)

Anfang Februar werden die Fenster in den Rohbau des Schulhauses in Waldkirch eingebaut. (Bild: Urs Bucher)

«Cool wird das einmal mein Klassenzimmer sein?» Der kleine Junge im Skianzug hat an diesem Wintermorgen der Kälte getrotzt und steht nun mit glänzenden Augen vor den Mauern, welche in den kommenden Monaten Gestalt annehmen. Wo jetzt noch Baustellenschutt liegt, werden dann Schüler lesen und schreiben lernen, und in den leeren Gängen, in welchen derzeit der Wind durchpfeift, wird bald Leben einkehren.

«Das Interesse der Bevölkerung am Bau ist gross», sagt Andreas Bolzern, Präsident der Baukommission. «Viele fahren täglich daran vorbei und fragen sich, wie es aussehen wird.» Aus diesem Grund organisierte man vergangenes Wochenende einen Tag der offenen Baustelle. Gekommen sind Jung und Alt, Interessierte, welche gezielte Fragen zum Bau stellen konnten. Es wurde über Details spekuliert, Kostenpunkte diskutiert und Vergleiche angestellt. Alles in allem ein zufriedenstellender Anlass, wie Bolzern bilanziert.

Zu diesem Zeitpunkt, rund neun Monate vor der offiziellen Einweihung, braucht es zwar eine ordentliche Portion Vorstellungskraft, wie das neue Schulhaus in Waldkirch aussehen wird. Und dennoch reicht der Blick an diesem Wochenende aus, um den Interessierten, den künftigen Schülern und Kindergärtnern, einen Einblick zu gewähren, wo sie künftig ihre Schulranzen hintragen werden.

Die Arbeiten verlaufen zufriedenstellend

Der Präsident zieht ein positives Résumé zu den bisherigen Bauarbeiten. Man liege voll und ganz im Kosten- und Zeitplan – nicht zuletzt dank des trockenen Wetters der Vergangenheit. «Rechtzeitig zu den ersten Niederschlägen konnten wir das Dach setzen», so Bolzern weiter. Die Heizungs- und Sanitärarbeiten würden nun folgen, die Fenster Anfang Februar eingebaut. Dann geht es mit dem Unterlagsboden weiter, welcher einige Wochen getrocknet werden müsse. Im April, so rechnen die Verantwortlichen, kann mit dem Innenausbau gestartet werden.

«Bisher verlief alles sehr zufriedenstellend», sagt Bolzern. Die Arbeit innerhalb der Baukommission sei spannend und herausfordernd zugleich. Schliesslich seien in einen solchen Bau viele involviert. Umso wichtiger sei es, sich immer wieder aufs Neue abzustimmen, um nichts ausser Acht zu lassen. Doch aus der Ruhe bringe ihn das nicht, wie Bolzern schmunzelnd erklärt. «Dafür habe ich schon zu viele Sachen auf Baustellen gesehen.»

Ein Warenlift fehlt

Dennoch gibt es Punkte, welche im Vorfeld zu wenig beachtet wurden. In erster Linie betrifft dies den Lift. Dieser sei ausschliesslich als Personenlift gebaut – einen Warenlift hingegen wird man im Neubau vergebens suchen. Schwere Tische oder anderes Mobiliar, welche nicht mit dem Personenlift in die oberen Etagen gebracht werden können, müssen also durch das Treppenhaus transportiert werden.

«Gewisse Sachen lagern wir oben direkt ein. Wo dies nicht möglich ist, wird es natürlich schwieriger», sagt Bolzern. Der Lift lasse sich nun nicht mehr vergrössern, man müsse nach anderen Lösungen Ausschau halten. Nichtsdestotrotz freut sich Bolzern auf die kommenden Monate. Der Bau befinde sich im Zeitplan, die Kosten habe man im Griff und die Baukommission sei derzeit mit den Beratungen zu Umgebungsarbeiten beschäftigt.

Zum Schulstart nach den Sommerferien werden die Schüler weiterhin in den Containern unterrichtet, die Kindergärtner im Kindergarten Steig. Nach den Herbstferien findet dann die grosse Eröffnung statt. Es werde auf jeden Fall ein Fest für die Bevölkerung geben. Bolzern: «Ich bin davon überzeugt, dass das neue Schulhaus eine gefreute Sache ist. Die nächsten Monate werden auf alle Fälle noch einmal spannend.»

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