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Erste Schritte im Wittenbacher Wahlkampf

Bis zur Wahl des neuen Gemeindepräsidenten in Wittenbach dauert es noch rund anderthalb Monate. Die drei Kandidaten lassen den Wahlkampf nach und nach anlaufen. Der eine früher, der andere etwas später.
Perrine Woodtli
Norbert Näf hat als Erster Wahlplakate von sich in Wittenbach stehen. (Bild: Johannes Wey)

Norbert Näf hat als Erster Wahlplakate von sich in Wittenbach stehen. (Bild: Johannes Wey)

Seit knapp zwei Monaten ist bekannt, wer um das Gemeindepräsidium in Wittenbach kämpft: Georges Gladig (FDP), Oliver Gröble (parteilos) und Norbert Näf (CVP) wollen die Nachfolge von Fredi Widmer antreten. Bis zur Wahl am 23. September bleibt noch Zeit. Zeit für den Wahlkampf, der nun langsam Fahrt aufnimmt. Mit Websites, Gesprächen mit den Bürgern und Social-Media-Auftritten buhlt jeder Kandidat auf seine eigene Art um die Stimmen der Wittenbacher.

Privat zu Hause oder mit dem Wohnwagen unterwegs

Oliver Groeble, parteilos

Oliver Groeble, parteilos

Oliver Gröble hat sich eigens für seinen Wahlkampf ein Facebook-Profil angelegt. «Ich war früher eigentlich selten auf solchen Seiten. Ich habe geschäftlich bereits viel mit Medien zu tun und wollte daher nicht auch privat überall dabei sein», sagt Gröble, der als Leiter Standortentwicklung und Tourismus beim Kanton tätig ist. Auf Facebook könne er aber andere Leute erreichen, was ihm wichtig sei. «Die Wittenbacher müssen eine Gelegenheit haben, sich über mich informieren zu können», sagt Gröble.

Ein Bild vom 50-Jährigen können sich die Wittenbacher auch auf seiner Website machen. «Frischer Wind für Wittenbach» heisst es dort.
Gröble setzt aber vor allem auf den persönlichen Kontakt. Der Parteilose plant nebst seinen «Plaudern mit Oliver Gröble»-Anlässen in Cafés und Restaurants auch, Leute zu sich nach Hause einzuladen.

«Ich will, dass die Leute mich persönlich im kleinen Kreis kennenlernen können.»

Ab Montag wird Gröbles Gesicht zudem auf einem Dutzend Wahlplakaten zu sehen sein. Erst kürzlich hat er diese mit der Hilfe von seinem Vater fertiggestellt – mitgeteilt hat er dies auf Facebook.

Von Georges Gladig hat man wahlkampftechnisch bislang noch nicht viel mitbekommen – eine Website oder eine Facebook-Seite sind noch keine aufgeschaltet, wo sich Bürger informieren können. Nur auf Instagram ist der FDP-Mann präsent. Dort betont Gladig seinen Heimvorteil: «Ein Wittenbacher für Wittenbach.»

Georges Gladig, FDP

Georges Gladig, FDP

Ist Gladig so bekannt in Wittenbach, dass er die Werbung nicht braucht? Der 61-Jährige verneint. Auch er werde ab nächster Woche seine Website und das Facebook-Profil aufschalten und Instagram laufend aktualisieren. «Ich habe den Start meines Wahlkampfes bewusst nach den Sommerferien gewählt», sagt Gladig. «Ich will die Bürger nicht überfordern. Der Wahlkampf dauert noch lange.» Er sei zwar bekannter als seine Konkurrenten, sagt Gladig. Auf Wahlplakate verzichtet er aber nicht. Auch sein Gesicht wird schon bald die Strassen Wittenbachs zieren.

Gladig plant zudem eine Tour durch die Wittenbacher Quartiere. «Ich fahre mit einem Wohnwagen umher und bringe lokale Produkte von lokalen Betrieben zu den Leuten», so Gladig. Während seines Wahlkampfes konzentriere er sich nur auf sich selbst, und nicht auf seine beiden Konkurrenten. «Jeder von uns hat seine eigene Strategie», sagt Gladig.

Kontakte knüpfen durch Social Media

Norbert Näf, CVP

Norbert Näf, CVP

«Mit voller Energie für Wittenbach», schreibt Norbert Näf auf seiner Website. Mit voller Energie ist der 50-Jährige auch bei Social Media dabei. Der CVP-Politiker postet regelmässig auf Instagram und Facebook Fotos von seinen Spaziergängen durchs Dorf. Er liess es sich kürzlich auch nicht nehmen, bei einem Spiel des Softballteams «Panthers» vorbeizuschauen. Sie sind Teil des Baseballclubs Vikings, der einst von Georges Gladig gegründet wurde. «Soziale Netzwerke sind ein zusätzlicher Weg, mit Leuten in Kontakt zu treten», sagt Näf. «Und es macht mir auch Spass.» Kürzlich habe ihm jemand beim Vorstellen gesagt: «Ja, ich kenne Norbert Näf bereits. Von Instagram».

Im Gegensatz zu seiner Konkurrenz stehen von Näf bereits drei Plakate in Wittenbach. Weitere sollen folgen. Auch er lädt die Bürger zu Gesprächen, sogenannten «Treffs mit Näf», ein und nimmt bis zum Wahltag an möglichst vielen Anlässen in Wittenbach teil. Als einziger Auswärtiger müsse er mehr machen als Oliver Gröble oder Georges Gladig, ist sich Norbert Näf sicher. Er habe deshalb seinen Wahlkampf schon sehr früh gestartet.

«Für mich ist zurzeit das Wichtigste, dass ich viel in Wittenbach unterwegs bin.»

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