Ersatzwahl in Untereggen: Nadja Hochreutener als Gemeinderätin gewählt

Im zweiten Wahlgang ist Nadja Hochreutener in den Unteregger Gemeinderat gewählt worden. Die Jugendarbeiterin und Spielgruppenleiterin ergänzt das Männergremium.

Jolanda Riedener
Drucken
Teilen
Nadja Hochreutener ist in den Unteregger Gemeinderat gewählt. (Bild: Ines Biedenkapp)

Nadja Hochreutener ist in den Unteregger Gemeinderat gewählt. (Bild: Ines Biedenkapp)

Aus einem Fünfkampf wurde ein Duell: Nadja Hochreutener (parteilos) und Simon Riedener (CVP) sind im zweiten Wahlgang um den freien Sitz im Unteregger Gemeinderat angetreten. Das Rennen entschied die parteilose Hochreutener für sich: Sie ist mit 190 Stimmen gewählt. Simon Riedener erhält 176 Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei 49,2 Prozent.

«Ich freue mich sehr», sagt die 48-jährige Nadja Hochreutener. Sie freue sich auf die spannende Aufgabe im Rat. Auch, dass mit ihr wieder eine Frau im Rat vertreten ist und eine entsprechende Perspektive einbringe, sei gut und wohl auch vom Volk so gewünscht worden.

Nadja Hochreutener ist 48 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. Denn sie ist Mitglied der Jugendkommission und seit 2013 als Jugendarbeiterin tätig.

Kaum Enttäuschung auf der Gegnerseite

Weder eine grosse Überraschung noch eine Riesenenttäuschung ist das Resultat für Simon Riedener. Es sei schon im Vorfeld Thema gewesen, wieder eine Frau als Ergänzung im Gremium zu finden. «Ich bin eher überrascht, dass das Resultat dennoch recht knapp ausgefallen ist», sagt Riedener. Er habe sich vor allem für die Gemeinde und nicht in erster Linie aus persönlichen Gründen einbringen wollen. Im Gegensatz zu vergangenen Gemeinderatswahlen hatte die Unteregger Bevölkerung bei dieser Ersatzwahl eine Auswahl.

Nötig geworden ist die Ersatzwahl im Gemeinderat, da Petra Gächter-Pfändler im Sommer als Schulpräsidentin zurückgetreten ist. An ihrer Stelle rückte Gemeinderat André Habermacher nach, was eine Vakanz im Rat zur Folge hatte.