Erfolgreiches St.Galler Fest: 110'000 feiern an zwei Tagen in der Altstadt

Vom Freitagabend bis Samstag, 23 Uhr, kamen rund 110'000 Besucherinnen und Besucher ans diesjährige St.Galler Fest. Organisatoren, Polizei und Sanität ziehen eine positive Bilanz der zweitägigen Grossveranstaltung.

Reto Voneschen
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Grossandrang am St.Galler Fest. (Bild: Michel Canonica - 17. August 2019)

Grossandrang am St.Galler Fest. (Bild: Michel Canonica - 17. August 2019)

Der langjährige St.Galler-Fest-Geschäftsleiter Bruno Bischof zog am späten Samstagabend eine durchs Band positive Bilanz. Die Stimmung sei sehr gut bis ausgezeichnet, vor allem aber auch durchs Band friedlich. Grossen Anteil daran habe ganz sicher das Wetter gehabt, sagte Bischof. Es sei ideal gewesen - trocken, aber auch nicht zu heiss.

Auf dem richtigen Weg ist das St.Galler Fest wohl mit dem Versuch, sich gerade auch am Samstag tagsüber für Familien und ältere Semester attraktiver zu machen. Die Neuerungen 2019, darunter die Vereinsmeile oder der Kinder-OL vom Samstag, sind gemäss Bruno Bischof gut aufgenommen und rege besucht worden. Erfolgreich seien zudem wieder der Jasscup und die Blasmusik im Stundentakt gewesen.

Keine nennenswerten Zwischenfälle

Auch die Sicherheitskräfte sind mit dem Verlauf des St.Galler Fests zufrieden. Während der erste Festabend für die Stadtpolizei sehr ruhig verlief, musste sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag, insbesondere nach Mitternacht, mehrfach wegen Tätlichkeiten intervenieren und zusammen mit der Rettung St.Gallen einzelne Personen mit leichten Verletzungen oder wegen übermässigem Alkoholkonsum versorgen. Gemäss Einsatzleiter Urs Wenger registrierte die Polizei jedoch keine gröberen Zwischenfälle. Die Feuerwehr hatte gar keine Einsätze zu leisten. Die Sanität verarztete nur leichtere Fälle.

Mehrheitlich positiv fiel um 23 Uhr im Waaghaus die Bilanz des Verantwortlichen für die Einhaltung der Lärmvorschriften am St.Galler Stadtfest aus. Die meisten Veranstalter hätten keine Probleme mit der Einhaltung der Grenzwerte. Nur einige wenige «hauten beim Schallpegel oben hinaus», sagte Andreas Küng vom städtischen Amt für Umwelt und Energie.