Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Es kommt sofort zur Hirnblutung und zum qualvollen Tod»: Ente stirbt in der St.Galler Stadtpark-Voliere nach einem Schneeball-Wurf

In der Voliere im Stadtpark ist kürzlich eine Ente wegen einer Hirnblutung gestorben.
Die Verantwortlichen sind sich sicher: Sie wurde von einem Schneeball am Kopf getroffen.
Christoph Renn
Mit diesem Hinweis machen die Verantwortlichen auf die Gefahr für die Enten durch Schneebälle aufmerksam. (Bild: Christoph Renn)

Mit diesem Hinweis machen die Verantwortlichen auf die Gefahr für die Enten durch Schneebälle aufmerksam. (Bild: Christoph Renn)

Viele Familien geniessen die ersten frühlingshaften Tage am Teich der Voliere im Stadtpark. Auch die Enten und Schwäne wärmen sich in den Sonnenstrahlen. Doch die Idylle täuscht. Denn nicht alle Besucher wissen sich zu benehmen. So haben Unbekannte kürzlich Schneebälle auf die Enten geworfen.

«An einem Morgen mussten wir eine Kolbenente aus dem Wasser ziehen, die an einer Hirnblutung gestorben ist», sagt Christian Müller, Präsident der Voliere-Gesellschaft St. Gallen. Weil sie auch Verletzungen am Kopf und am Auge hatte, ist er sich sicher, dass sie mit Schneebällen beworfen wurde. «Es ist der erste Vorfall seit einigen Jahren.» Trotzdem hängt nun ein Zettel am Zaun, der die Enten eben vor Schneeballwerfer schützen sollte: «Wegen erneuter Tiertötung durch Schneeballwürfe ist dieser Zaun erstellt worden.»

«Die Köpfe der Enten sind sehr empfindlich»

Die Täter sind zwar auf Video zu sehen, doch: «Leider konnten wir sie bisher nicht identifizieren», sagt Müller. Er wolle nach dem jüngsten Schneeball-Vorfall jedoch keine Diskussion über Tierquälerei in der Stadt St. Gallen lostreten.

«Die meisten Leute wissen gar nicht, welchen Schaden die Tiere durch Schneebälle erleiden können.»

Die Enten seien sehr anfällig. «Die Köpfe der Vögel sind so klein und empfindlich, da kommt es bei jedem Treffer durch einen Schneeball sofort zur Hirnblutung und zum qualvollen Tod», erklärt Müller. Mit dem Hinweis am Zaun wolle er die Besucherinnen und Besucher der Voliere und die Passanten auf diese Gefahr aufmerksam machen.
Der letzte vergleichbare Vorfall in der Voliere liegt acht Jahre zurück. Damals hatten Schüler die Enten mit Schneebällen beworfen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.