Engesser Gartenbau AG hat einen neuen Geschäftsführer: Martin Schefer aus Roggwil übernimmt das Wittenbacher Unternehmen

Anfang Jahr wurde die Engesser Gartenbau AG von einem Thurgauer übernommen.

Elisabeth Fitze
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Martin Schefer führt seit Anfang Jahr zwei Gartenbauunternehmen.

Martin Schefer führt seit Anfang Jahr zwei Gartenbauunternehmen.

Bild: Elisabeth Fitze

Die Engesser Gartenbau AG aus Wittenbach ist in neuen Händen. Übernommen hat sie Martin Schefer mit seinem Gartenbauunternehmen aus Roggwil. Der vorherige Engesser-Geschäftsführer Wilfried Voigt ist per Anfang Jahr in Pension gegangen. Die Vorbereitungen zur Übernahme seien schon seit längerer Zeit im Gang gewesen und wurde letzten November abgeschlossen, sagt Schefer.

Die Wege der Martin Schefer GmbH und Engesser Gartenbau AG haben sich zwar ab und zu als «Mitbewerber» gekreuzt, weiteren Kontakt gab es aber nie. Schefer habe, nachdem er von Voigts Nachfolgesuche hörte, sein Interesse angemeldet, sagt er. Voigt habe sich dann bei ihm gemeldet und nach ein paar Sitzungen war die Sache beschlossen. Diese «schlanke Lösung» sei auch für Voigt eine Erleichterung gewesen, sagt Schefer. Sie hätten sich gut verstanden und das Preis-Leistungs-Verhältnis habe auch seinen Vorstellungen entsprochen, sagt er. Zum Preis möchte er keine Angabe machen.

Den zwischenkantonalen Graben überbrücken

Die Martin Schefer GmbH und die Engesser Gartenbau AG werden getrennt von Schefer weitergeführt werden. Die Mitarbeiter, der Maschinenpark und Kunden der Engesser Gartenbau AG werden alle übernommen. Anstatt nur für eines der Unternehmen zu arbeiten, werden die Mitarbeiter bei den Aufträgen eingesetzt, wo ihre Stärken liegen. Nur die Geschäftsleitung und die beiden Maschinenpärke werden zusammengeführt.

Für Schefer war es schon immer ein Anliegen, in den St. Galler Markt einzusteigen. «St.Galler wenden sich eher an ein Wittenbacher Unternehmen als eines aus dem Thurgau. Es besteht zu einem gewissen Grad immer noch ein zwischenkantonaler Graben», sagt der Roggwiler. Er übernimmt mit dem Unternehmen auch dessen St.Galler Kundschaft. So kann er, ohne den Standort seines bestehenden Unternehmens zu ändern, die St.Galler Bevölkerung besser erreichen.