Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Endspurt fürs Thaler Kirchgemeindehaus

Der Baustart liess lange auf sich warten, nun steht die Vollendung des neuen Domizils der evangelischen Kirchgemeinde bevor. Derzeit sind Handwerker mit den letzten Arbeiten des Innenausbaus beschäftigt.
Jolanda Riedener
Andreas Forter, Präsident der Baukommission, begleitet den Bau des Kirchgemeindehauses seit dem Spatenstich. (Bild: Jolanda Riedener)

Andreas Forter, Präsident der Baukommission, begleitet den Bau des Kirchgemeindehauses seit dem Spatenstich. (Bild: Jolanda Riedener)

Äusserlich ist der Holzbau fertig. In Beton gegossen prangen die Buchstaben «KGH» vor dem neuen Evangelischen Kirchgemeindehaus im Thaler Dorfzentrum – ein Blickfang. Die Gestaltung des Umlands mit Begrünung und Parkplätzen steht noch bevor. Davor entsteht ein Begegnungsplatz mit einer Eiche. Im Inneren des Gebäudes ist ein gutes Duzend Handwerker bei der Arbeit. Viele Decken, Böden und Wände haben sie bereits mit Holz verkleidet. Ein grosser Teil des Werkstoffs stammt aus Thal und wurde im Wald der Ortsgemeinde geschlagen.

«Wir haben bereits viele positive Rückmeldungen erhalten», sagt Andreas Forter, Baukommissionspräsident der evangelischen Kirchgemeinde. Die Konstruktion aus Holz und Beton gefalle, auch wenn anfangs Bedenken wegen des Flachdachs laut wurden. Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr eintrete, seien die Arbeiten Anfang kommendes Jahr abgeschlossen. «Dann laden wir die Bevölkerung auch zu einem Tag der offenen Türe ein», sagt Forter. Danach stehe der Umzug vom alten Kirchgemeindehaus an, bevor dieses abgerissen werde. «Am 11. und 12. Mai ist eine grosse Eröffnungsfeier mit Gottesdienst geplant.»

Hell und rollstuhlgängig

Im Erdgeschoss befinden sich ein grosser Saal, eine Küche, Toiletten und Gruppenräume. Im Eingangsbereich ist Platz für eine Cafeteria und eine Spielecke vorgesehen. Im Obergeschoss wird das Sekretariat tätig sein. Auch die Büros für die beiden Pfarrer und die Sozialdiakonin sowie Sitzungszimmer sind dort vorhanden. Lagerräume, die Heizung und das Büro des Hauswarts sind im Keller. Ein Lift verbindet die drei Etagen miteinander. «Durch die vielen Fensterfronten fällt viel Licht herein», sagt Forter. Auch im Untergeschoss gibt es in den Räumen des Hauswarts Tageslicht. Das Gebäude werde dem Wärmeverbund angeschlossen, wobei man jährlich rund 7000 Liter Heizöl spare.

Der Elementbau aus Holz habe den Vorteil, dass er kostengünstig sei: Vier Millionen Franken soll das neue Zuhause der evangelischen Kirchgemeinde kosten. Allerdings sei für viel Stahl und Beton verarbeitet worden. Die Teuerung des Armierungsstahls habe zu unvorhergesehenen Mehrkosten von 10000 Franken geführt. Die Planer haben beim Bau darauf geachtet, dass nachträglich noch Anpassungen möglich sind. Zum Beispiel kann der Saal allenfalls noch mit einer zusätzlichen Trennwand ausgestattet werden. «Wie Küche und Cafeteria künftig genutzt werden, wird sich noch zeigen», sagt Forter. Der monatliche Mittagstisch für Kinder werde sicher weitergeführt.

Langer Weg zum Neubau

Die Evangelische Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg befasste sich seit längerem mit Sanierungs- und Neubauvarianten. 2010 lancierte sie einen Studienwettbewerb. Im Januar 2017 haben die Stimmbürger dem Neubau zugestimmt, der das 1966 bis 1967 erbaute Gebäude ersetzt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.