Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Doppelspur: Ende Mai wird’s laut beim Rorschacher Stadtbahnhof

Ab Montag führen die SBB zwischen Goldach und Rorschach Stadt Nachtarbeiten durch. Ende Mai schliesslich sollen die Hauptarbeiten am neuen Stadtbahnhof beginnen – diese werden laut.
Marco Cappellari
Der Rorschacher Stadtbahnhof erhält zwei überdachte Perrons. Damit dürfte er dem heutigen Goldacher Bahnhof gleichen. (Bild: Marco Cappellari)

Der Rorschacher Stadtbahnhof erhält zwei überdachte Perrons. Damit dürfte er dem heutigen Goldacher Bahnhof gleichen. (Bild: Marco Cappellari)

«Mit diesem Brief informieren wir Sie über anstehende Bauarbeiten.» So lautet ein Schreiben der SBB an Anwohner, in dem sie für nächste Woche Nachtarbeiten zwischen Goldach und Rorschach Stadt ankündigen. Konkret geht es um Nachteinsätze zwischen dem 15. April und 3. Mai sowie zwischen dem 20. und 24. Mai. Jeweils zwischen 22.30 bis 5.30 Uhr, ohne die Nächte von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag. Der im Januar begonnene Doppelspurausbau Goldach–Rorschach Stadt und der Ausbau des Rorschacher Stadtbahnhofs gehen somit in die nächste Runde.

«Es handelt sich dabei um klassische Vorarbeiten», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. Denn die Hauptarbeiten stehen erst Ende Mai an. Bis dahin werden Fahrleitungsfundamente erstellt und die weiteren Arbeiten vorbereitet.

Lärmintensive Hauptarbeiten

Von 24. bis 27. Mai erfolgt dann die erste von drei geplanten Wochenendsperren in diesem Jahr. Zwei weitere folgen von 25. bis 28. Oktober sowie von 29. November bis 2. Dezember. Ausserdem sind 70 verlängerte Nachtsperren von 23. Juni bis 6. Dezember vorgesehen. In diesem Zeitraum baut das dreissigköpfige Bauteam seitliche Winkelgitter zum Schutz des Gleises ein, demontiert ein Vordach eines Hauses in Gleisnähe, verschiebt Signale, arbeitet an den Sicherungsanlagen für den Bahnverkehr und nimmt ausserdem Kabel-, Fahrleitungs- und Gleisentwässerungsarbeiten vor, wie die SBB schreiben. Die wichtigste – und lärmintensivste – Arbeit ist allerdings das Einbringen der Spundwände am Bahnhof Rorschach Stadt. «Die Spundwände werden vom Bauteam in den Boden getrieben, was einiges an Lärm verursacht», sagt Ginsig. «Die Anwohner werden aber vor dem Start dieser Arbeiten erneut informiert.» Die SBB würden den direkten Kontakt suchen.

Am Ende all dieser Arbeiten, deren Abschluss für 2021 vorgesehen ist, steht die 1260 Meter lange Doppelspur von Goldach bis Rorschach Stadt sowie der neue Stadtbahnhof. Dieser wird neu zwei überdachte, erhöhte Aussenperrons für einen stufenfreien Ein- und Ausstieg sowie eine Personenunterführung mit Treppen und Rampen haben.

Vergleichbar mit Goldach

Glaubt man öffentlich erhältlichen Dokumenten der Stadt, sollen die beiden Perrons rund 170 Meter lang werden. Perrons und Perrondächer sollen sich demnach etwas weiter in Richtung Signalstrasse erstrecken als das heutige Perron. Der neue Bahnhof dürfte mit Goldach vergleichbar sein. Das ganze Projekt kostet rund 40 Millionen Franken. Nebst der Barrierefreiheit am Stadtbahnhof dient der Doppelspurausbau der «Entschärfung von Kapazitätsengpässen auf der Linie St. Gallen–St. Margrethen» sowie dem Anschluss an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland.

Das Projekt wird die Hafenstadt noch eine Weile lang begleiten, mindestens bis 2021. Im Juni berät der Nationalrat aber zusätzlich den nationalen Bau-Ausbauschritt 2035, der aktuell den Doppelspurausbau zwischen Rorschach Stadt und dem Rorschacher Hauptbahnhof vorsieht. Kommt dieses Projekt durch, könnte Rorschach 2023 bereits die nächste Grossbaustelle entlang der Bahnlinie erhalten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.