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Elfjährige Mörschwilerin schreibt Roman und tourt durch Schweizer Schulen

Die Primarschülerin Leandra Gloor ist elf Jahre alt und hat bereits ihren ersten Roman veröffentlicht. Sie reist quer durch die Schweiz und gibt wöchentlich Lesungen für Schulklassen.
Flavia Borrer
Jungautorin Leandra Gloor lässt sich von Abenteuergeschichten inspirieren. (Bild: Benjamin Manser)

Jungautorin Leandra Gloor lässt sich von Abenteuergeschichten inspirieren. (Bild: Benjamin Manser)

Sie geht gerade mal in die fünfte Klasse und hat schon ein Buch herausgegeben. Leandra Gloor aus Mörschwil hat die Initiative ergriffen und ihre Ideen zu Papier gebracht. «Ich habe mir gar keine grossen Gedanken darüber gemacht. Ich hatte einfach eine Idee und begann zu schreiben», erzählt die Fünftklässlerin. Innerhalb von knapp zwei Monaten stellte sie die Rohfassung ihres Werkes fertig und liess es gegenlesen. Mithilfe einer Lektorin hat Gloor Verbesserungen vorgenommen und einzelne Passagen teilweise abgeändert.

Seither konnte die Jungautorin schon mehr als 2000 Exemplare ihres Romans «Kira – das Geheimnis der magischen Halskette» verkaufen. Sie besucht Primarschulen in der ganzen Schweiz und gibt wöchentlich Lesungen für Schüler der dritten bis sechsten Klasse.

Zwei Freunde auf Abenteuer

Inspiriert wurde Gloor von den vielen Romanen, die sie bisher gelesen hat. «Ich mag Abenteuergeschichten, die spannend sind», sagt die Jungautorin. Sie hat früher viel gelesen und verschlingt auch heute noch unzählige Bücher. Ihr eigener Roman handelt vom elfjährigen Mädchen Kira, das bei Pflegeeltern aufwächst. Kira konnte eine gute Beziehung zu ihrer Pflegemutter aufbauen. Als diese jedoch krankheitsbedingt nicht mehr im Stande ist, sich um das Mädchen zu kümmern, reisst Kira von zu Hause aus. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer richtigen Mutter. Unterwegs trifft das Mädchen auf einen mysteriösen Jungen namens Milan. Kira ist skeptisch und traut ihm nicht ganz. Doch das ändert sich rasch, denn Milan möchte ihr bei der Suche helfen. Während ihres Abenteuers stossen die beiden auf viele Hindernisse und teilweise auch auf Gefahren.

Ob es den Kindern letztlich gelingt, Kiras Mutter zu finden, möchte Gloor nicht verraten. «Wer wissen will, wie die Geschichte weitergeht, kann ja das Buch lesen», meint die Jungautorin.

Zweiter Band bereits in Aussicht

Zu Gloors Freizeitbeschäftigungen gehören nebst dem Lesen und Schreiben auch jede Menge anderer Dinge. Sie besucht wöchentlich das Fussballtraining der Jungenmannschaft und interessiert sich für Unihockey. Nebenbei nimmt sie Gitarrenstunden und übt fleissig auf ihrer Geige. Da fragt sich manch einer, woher sie die Zeit hatte, einen 80-seitigen Roman zu schreiben. «Leandra ist ein ehrgeiziges Mädchen und hat viel Biss. Wenn sie etwas will, dann erreicht sie das auch», sagt Sascha Gloor, Vater der Jungautorin.

«Wir haben Leandra machen lassen und nur selten eingegriffen.»

Kaum war Gloors erster Roman auf dem Markt, hat sie mit dem zweiten begonnen. Das Buch soll eine Fortsetzung zum Erstling werden. «Die Geschichte ist noch nicht fertig, das Ende des ersten Bandes ist ziemlich offen», erklärt die Jungautorin. Wie die Geschichte weitergeht, weiss die Schülerin noch nicht genau. «Ich lasse es auf mich zukommen und schreibe, was mir gerade einfällt», erklärt Gloor.

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