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Neues Angebot: Elektrisiert und entspannt die Stadt St.Gallen entdecken

Ab sofort können Touristen und auch Einheimische die Stadt St.Gallen auf dem E-Bike entdecken. St.Gallen-Bodensee-Tourismus bietet eine Stadtrundfahrt, inklusive Velo- und Helmverleih, für Gruppen an.
Christoph Renn
Ziel der Bergetappe ist die Kinderfestwiese. (Bild: Christoph Renn)

Ziel der Bergetappe ist die Kinderfestwiese. (Bild: Christoph Renn)

14 Uhr. Die Sonne brennt auf die Pflastersteine des Gallusplatzes. Kein Lüftchen weht. Eigentlich unternehmen nur Sportverrückte bei diesen Temperaturen eine Velotour. Doch nicht ganz: Auch die Teilnehmer des E-Bike-Stadtrundgangs, den St. Gallen-Bodensee-Tourismus seit kurzem anbietet, schwingen sich aufs Rad. Beim E-Velo-Laie steigt der Puls, denn die Reiseführerin erklärt, dass es auf dieser Rundfahrt hoch hinausgeht. Alleine der Gedanke daran, mit dem Velo auf den Rosenberg zu trampeln, lässt die ersten Schweisstropfen über die Stirn rinnen – Motor hin oder her.

Der Start verläuft aber gemütlich. Zwei Runden um die Linde auf dem Gallusplatz dienen als erster Test. Immer schön hintereinander fährt die Gruppe in Richtung Linsebühl. Beim Kaffeehaus gibt es schon den ersten Halt. «Das ist das Multikulti-Quartier der Stadt», sagt die Reiseführerin. Und es wird klar: Bei diesem Stadtrundgang spielen das Kloster und die Altstadt keine Rolle, sie werden gar weiträumig umfahren.

Eine gemütliche Velotour für Sportmuffel

Wenige Fahrminuten später hält die Gruppe beim Athletik-Zentrum. Denn St. Gallen sei auch eine Sportstadt, sagt die Reiseführerin und zeigt alte Bilder des Volksbades. Mit frischen Beinen folgt danach der Aufstieg, vorbei an den Olma-Hallen, hinauf zum Helvetia-Gebäude. Und das, fast ohne zu schwitzen. Denn für die Bergetappe stellen die Velotouristen auf die stärkste Stufe der elektrischen Unterstützung. Bei der Kinderfestwiese ist der höchste Punkt der Rundfahrt erreicht. «Bei normalen Führungen können wir diesen Ort nicht zeigen. Das würde den Zeitrahmen sprengen», sagt die Gruppenleiterin. Das sei auch das Ziel des neuen Angebotes, das ab sofort für Gruppen angeboten wird. «Wir wollen den Gästen einen neuen Blick auf die Stadt ermöglichen.»

Vorbei an der Militärkantine, dem Tröckneturm und dem Lattich-Quartier radeln die Teilnehmer zurück zum Startpunkt. Nach zweieinhalb Stunden auf dem Velo neigt sich der Akkustand dem Ende zu. Nicht nur die Motoren, auch die Velofahrer sind erschöpft. Doch für den E-Bike-Stadtrundgang muss man kein Spitzensportler sein. Für die 230 Franken pro Gruppe plus 30 Franken Velomiete gibt es eine gemütliche Tour. So bleiben die Schweisstropfen vor dem Start dann auch die einzigen. (ren)

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