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Schlittschuhsaison in Rorschach: Eisarena steht in den Startlöchern

Das Eisfeld und die Fonduebeiz beim Pavillon am See in Rorschach öffnen am Freitag ihre Tore. Doch das Vergnügen auf der Eisfläche birgt Gefahren. Die Organisatoren setzen auf helfende «Pinguine».
Sandro Büchler
Die Eisfläche am Seeufer in Rorschach ist bereit für Pirouetten und Eisstockschiessen. (Bild: Sandro Büchler)

Die Eisfläche am Seeufer in Rorschach ist bereit für Pirouetten und Eisstockschiessen. (Bild: Sandro Büchler)

Noch ist das Eis nicht dick genug. Das Kühlaggregat summt leise vor sich hin und lässt die Eisfläche beim Seepavillon langsam wachsen. Alles steht bereit für die Eisarena, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet.

Markus Wanner, Verein Netzwerk Rorschach (Bild: Sandro Büchler)

Markus Wanner, Verein Netzwerk Rorschach (Bild: Sandro Büchler)

Am Freitag wird die Arena offiziell eröffnet. «Wir hoffen, dass es kalt bleibt», sagt Markus Wanner vom Verein Netzwerk Rorschach, der die fünfwöchige Veranstaltung organisiert. Just zum Wochenende hin sollen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt sinken. «Es verleiht der Eisarena die richtige Atmosphäre, wenn man die Handschuhe anziehen muss.»

Dass das Eislaufen nicht ganz ungefährlich ist, belegt eine Hochrechnung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU), die vor einer Woche erschienen ist. Rund 3600 Personen verletzen sich landesweit pro Jahr beim Spass auf dem Eis. Der häufigste Unfall ist der Sturz aufs Eis. Die Folge können Prellungen an Knien, Handgelenken und Ellbogen sowie Schnitt- und Platzwunden bis hin zu Knochenbrüchen und Gehirnerschütterungen sein.

Überraschend: In fast neun von zehn Fällen verletzen sich Männer auf dem Eis.

Marc Kipfer vom BFU führt dies auf die höhere Risikobereitschaft von Männern im Sport allgemein zurück. Er vermutet aber auch, dass Hockeyschlittschuhe, deren Kufen anders geschliffen sind, als Frauenschlittschuhe, einen Einfluss auf die Unfallzahlen haben.

Ein Pinguin, auch für unsichere Erwachsene

«Glücklicherweise blieben wir bis jetzt vor Verletzungen an der Eisarena verschont», sagt Wanner. Nur von einem gebrochenen Finger weiss er zu berichten. «Da unser Eisfeld kleiner ist, sind die Geschwindigkeiten tiefer.»

Jede fünfte Verletzung beim Eislaufen, so die Zahlen, betrifft den Kopf. In ihrer aktuellen Präventionskampagne empfiehlt das BFU deshalb das Tragen eines Helms. Wanner unterstützt dies: «Doch bei uns muss man selbst einen Helm mitbringen, wir vermieten nur die Schlittschuhe.» Meist hätten Kinder aber bereits einen Velo- oder Skihelm dabei.

Die Eisarena und die Fondue-am-See-Beiz im Hintergrund. (Bild: Sandro Büchler)

Die Eisarena und die Fondue-am-See-Beiz im Hintergrund. (Bild: Sandro Büchler)

Wenn Kinder zum ersten Mal auf dem Eis stehen, sei ein Plastikpinguin als «Rutschhilfe» zum Festhalten sinnvoll, sagt Wanner. «Auch wenn sich ein Erwachsener nicht sicher fühlt, stellen wir ihm einen Pinguin hin.» Während der ganzen Zeit werde die Eisfläche von einer Person beaufsichtigt. «Diese würde einschreiten, wenn jemand durch seine Fahrweise sich und andere gefährdet.» Wanner betont, dass die Besucher vernünftig und rücksichtsvoll fahren würden.

Gefahrlos geht es in der Holzhütte am Rand des Eisfelds zu und her. Hier steht der Fonduegenuss im Vordergrund. «Es kommen täglich mehr Reservationen, aber es hat noch freie Plätze», sagt Wanner. Er freut sich besonders über die zahlreichen Stammgäste. «Personen, die dreimal zum Fondueessen kommen – mit dem Verein, mit dem Geschäft und dann auch noch mit der Familie.»

Hinweis

Die Eisarena und die Fonduebeiz sind vom 18. Januar bis 24. Februar geöffnet. www.eisarena.ch

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