Einsprache gegen Möbelmarkt-Neubau in Mörschwil

In Mörschwil soll ein Neubau für die Möbelmarkt Meier AG entstehen. Gegen das Baugesuch ist eine Einsprache eingegangen.

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Visiere im Mörschwiler Gebiet Fahrn. (Bild: Johannes Wey)

Visiere im Mörschwiler Gebiet Fahrn. (Bild: Johannes Wey)

(jw) Es soll das erste eigene Dach über dem Möbelmarkt Meier werden: In Mörschwil will die Firma, die bislang immer in Mietobjekten einquartiert war, einen Neubau verwirklichen. Das Grundstück liegt im Gebiet Fahrn, wo die Steinigfeldstrasse von der Rorschacherstrasse abgeht. Es ist rund 6000 Quadratmeter gross.

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist der Möbelmarkt an der Arbonerstrasse in Wittenbach zu Hause, in den Liegenschaften der ehemaligen «Saurer»-Tochter Leumann, Boesch und Co. sowie der Bischoff Textil AG.

Ziel war ein Baubeginn im Jahr 2016

Die Bauabsicht kündete der Familienbetrieb bereits 2015 an und gab das Ziel aus, im ersten Halbjahr 2016 mit dem Bau zu beginnen. Das Baugesuch der FME Meier Immobilien AG, die ebenfalls der Familie gehört, liess dann aber auf sich warten. Es umfasst den Neubau eines Möbelmarktes und eines Parkplatzes.

Einsprache ist noch nicht begründet

Die Auflagefrist ist vergangene Woche abgelaufen. Laut dem Mörschwiler Gemeinderatsschreiber und Bausekretär Bruno Stieger ist eine Einsprache eingegangen. Die Begründung liege noch nicht vor, damit können sich die Einsprecher bis am 21. Dezember Zeit lassen.

Somit bleiben die Visiere noch bis ins kommende Jahr stehen. Und auch die alten Hühnerställe, die dazwischen liegen. Denn auch ihr Abbruch ist Teil des Baugesuchs. (jw)