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Einsprache gegen St.Galler Hotelprojekt

Das Hotel City Weissenstein möchte ausbauen und plant neue Hotelzimmer in einem Bürogebäude an der Davidstrasse. Gegen diese Umnutzung ist eine Einsprache eingegangen.
Heute ein Büro, morgen ein Hotel: Das Gebäude an der Davidstrasse 21. (Bild: Thomas Hary (16. Januar 2019))

Heute ein Büro, morgen ein Hotel: Das Gebäude an der Davidstrasse 21. (Bild: Thomas Hary (16. Januar 2019))

Das Gebäude an der Davidstrasse 21 steht vor einer Umnutzung. Früher war es ein Bürogebäude, aktuell haben Künstler dort vorübergehend ihre Ateliers eingerichtet, und bald soll das Haus zum Hotel werden. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die AG zur Realisierung von Bauten der St.Galler Firma «Mettler2Invest», hat ein entsprechendes Baugesuch eingereicht (Ausgabe vom 17. Januar).

Garni-Hotel mit drei Sternen

Es handelt sich dabei um einen Ausbau des bestehenden Hotels City Weissenstein, das sich gegenüber des Bürogebäudes an der Davidstrasse befindet. Im neuen Gebäude sollen weitere 32 Hotelzimmer mit einer Maximalbelegung von 69 Personen hinzukommen, wie es im Betriebskonzept heisst. Die Zimmer sollen «operativ und organisatorisch» zusammen mit dem bestehenden Hotel betrieben werden. Ein «hochwertiges Garni-Hotel im oberen Drei-Sterne-Segment» ist vorgesehen.

Gegen diese Pläne ist eine Einsprache eingegangen. Dies bestätigt Ivan Furlan, Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligungen, auf Anfrage. Die Einsprachefrist ist abgelaufen, bis zum 7. März hat der Einsprecher nun Zeit, seinen Einwand zu begründen. Die Bewilligung für das Hotelprojekt wird vorerst nicht erteilt.

18 Vollzeitstellen geplant

Das Hotel City Weissenstein in St.Gallen ist eines von insgesamt 17 Häusern der Gruppe Sorell Hotels. Diese betreibt Drei- und Vier-Sterne-Hotels an mehreren Standorten in der Schweiz, unter anderem in Zürich, Basel, Winterthur, Bern, Bad Ragaz und Arosa. Die Hotelkette gehört zur ZFV-Gruppe, einem in der ganzen Schweiz tätigen Gastronomie- und Hotellerieunternehmen mit fast 3000 Mitarbeitern. St.Gallen zählt seit 2011 zu den Standorten der Sorell-Hotels. Im neuen Hotel sind gemäss Mitarbeiterplan 18 Vollzeitstellen vorgesehen, aufgeteilt auf 22 Mitarbeiter.

Zwischennutzung «Haus Famos»

Bis Ende März stellt der Eigentümer das Gebäude für eine kulturelle Zwischennutzung zur Verfügung. Der Verein Leerraum hat den Keller und drei weitere Etagen zu einem symbolischen Preis gemietet und an Künstlerinnen und Künstler untervermietet. «Haus Famos» heisst das Projekt, das neben dem Printclub Bodensee mehrere Künstler- und Grafikateliers, einen Theater-Proberaum sowie eine Retro-Games-Abteilung umfasst. (rbe)

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