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Das «Einrad des Todes» am Herbstmarkt in Rorschacherberg

Das schöne Wetter hat gestern Gross und Klein zum Schloss Wartegg gelockt. Dort gab es viel zu sehen: Vom «Minicirc» bis zum waghalsigen Jongleur.
Ralf Rüthemann
Jongleur Nily Nils beeindruckte das Publikum mit seinen Kunststücken. (Bild: Ralf Rüthemann)

Jongleur Nily Nils beeindruckte das Publikum mit seinen Kunststücken. (Bild: Ralf Rüthemann)

«Also Lena, noch einen Fisch, dann gehen wir weiter», sagt ein Besucher zu seiner Tochter. Lena hat bereits mehrere Fische aus einem mit Wasser gefüllten Gelte gefangen und freut sich riesig – dass die Fische aus Holz sind, spielt für sie keine Rolle. Es ist nicht das Einzige, womit sich die Kinder gestern am Herbstmarkt beim Schloss Wartegg beschäftigen konnten. Nebst Sackhüpfen, Büchsenwerfen oder Holz-Obst pflücken hatten die jungen Besucher auch die Möglichkeit, einfach Fussball zu spielen oder mit ihren Eltern die Aufführung des «Minicirc-Theaters» zu schauen. Das Duo Irmi Fiedler und Stephan Dietrich zieht mit dem dressierten Schwein «Trüffel von Schnüffel», den vier Hühnern «Mademoiselles Poulettes», zwei Holzwagen und einem Theater-Zelt durch das Land.

Keulen, Messer und ein Apfel

Ein weiteres Highlight war der Jongleur und Gaukler Nils F. Müller. Nily Nils, wie er sich nennt, hauchte der eher ruhigen, bedächtigen Stimmung am Herbstmarkt etwas Leben ein. Er begann seine Vorführung mit viel Witz und einer spektakulären Keulen-Jonglage. Nily Nils jonglierte hinter dem Rücken, warf die Keulen unter den Beinen hindurch und balancierte die eine auf der anderen. Nach einer weiteren Darbietung mit fünf etwas grösseren Bällen stand das grosse Finale auf dem Plan: «Meine Damen und Herren, das ist das Einrad des Todes», sagt Nily Nils. «Wessen Tod ich damit meine, habe ich aber nicht gesagt.» Die Leute lachen. Mit Hilfe aus dem Publikum steigt der Künstler auf das drei Meter hohe Einrad und jongliert mit zwei Messern und einem Apfel. Immer wieder nimmt er währenddessen einen Biss vom Apfel – charakteristisch für seine humorvolle Darbietung. Zum Schluss springt er vom «Einrad des Todes» runter und teilt den zu Boden fliegenden Apfel mit einem Messer entzwei. Das Publikum ist begeistert.

"Viele kennen das Schloss Wartegg nicht"

«Mit dem Minicirc-Theater und dem Gaukler Nils Müller ist es uns gelungen, zwei tolle Attraktionen hierher zu holen», sagt Richard Butz, Leiter des Hotels Schloss Wartegg und Organisator des Herbstmarktes. Dieses Jahr sei ein spezieller Herbstmarkt, da das Hotel sein 20-jähriges Bestehen feiert. «Wir freuen uns natürlich auch, dass wir so viele Marktstände wie noch nie haben.» Der Anlass fand dieses Jahr schon zum fünften Mal statt. «Es geht uns vor allem darum, den Leuten in der Region das Schloss Wartegg zugänglich zu machen», sagt Richard Butz. «Viele Leute kennen es gar nicht.»

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